Freitag, 10. April 2020

Osterüberraschungen

Irgendwann Anfang des Jahres habe ich einen Aufruf zum Osterwichteln gelesen und da die Gruppe, in der der Aufruf war, überschaubar ist, habe ich am Wichteln teilgenommen. Lange wusste ich nicht, was ich nähen sollte, aber nachdem ich auf dem Nähtreffen im Januar eine Packung für ein Muster bekommen hatte, welches ich unheimlich mag, war die Wahl, was ich für meinen Wichtel nähen wollte, gefallen.
Ich liebe das Muster Double Aster und aus der Packung habe ich eine Kissenhülle genäht. Ich habe beim Zuschnitt zwei Stoffe vertauscht, so kommt das Muster nicht ganz so eindeutig rüber, aber schön ist es trotzdem.

Gequiltet habe ich die Kissenhülle mit der Maschine. Besonders stolz bin ich auf die Federn in den Ecken, die sind mir mal so richtig gut gelungen.
 
 
 
Gestern war nun der Tag gekommen, an dem wir unsere Wichtelpäckchen auspacken konnten. Meins stand ja auch schon eine Weile hier und zuerst dachte ich, dass in dem Paket Herzblöcke sind, aber dann war es doch das Päckchen für's Osterwichteln.
Der süße Hühnertopflappen kommt gleich in die Küche, denn die anderen müssen nun endlich einmal in die Wäsche. Und in das kleine Teilchen mit den Eierkerzen kommen am Sonntag unsere bunten Ostereier. Auf jeden Fall habe ich mich sehr darüber gefreut. Es war eine richtig schöne Überraschung. Und auch mein Osterwichteln ist gut angekommen und hat Freude bereitet.

Heute morgen hatten wir dann unsere ganz persönliche Osterüberraschung. Wir waren gerade dabei, für Henni und Johannes das Bett zu richten, als wir ein Rauschen gehört haben. Glücklicherweise haben wir nachgesehen, denn das Rauschen kam aus unserem Kabüffchen, wo unsere Wasseruhren sind. Ja, hurra, ein Wasserschaden und das Karfreitag.
 
Ihr glaubt ja gar nicht, wie viel Wasser innerhalb kürzester Zeit aus dem Ventil kommen kann und wo sich das dann alles verteilen kann. Zum Glück waren wir nicht im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder auf dem Balkon, dann wäre wohl richtig Schaden entstanden. So hatten wir nur einen Haufen Arbeit, aber es ist kein größerer Schaden entstanden.
  
Ich war ja nur froh, dass wir Unmengen an Badehandtüchern haben, so konnte ich zum Glück alles gut aufwischen. Obwohl Feiertag war, kamen der Handwerker der WGE gleich und hat den Schaden behoben und nachdem mit dem Wasser alles wieder gerichtet war, habe ich dann drei (!) Maschinen Handtücher gewaschen. Ich weiß, eigentlich hängt man zum Feiertag keine Wäsche auf, aber das war mir heute reichlich egal.

Eine schöne Osterüberraschung gab es dann noch, als Johannes und Henni kamen. Da ist Johannes ganz Mutters Sohn, denn die beiden haben uns heute schon unser Osterkörbchen gegeben. Sie hatten für jeden von uns eine kleine Süßigkeit gekauft. Ich habe mich für den Osterhasen mit den blauen Blumen entschieden. Den finde ich so süß, eigentlich ist er zum Essen viel zu schade.
Heute Nachmittag habe ich mir dann überlegt, dass ich für die Blöcke des Heimatquilts eine Aufbewahrung brauche. Meine Überlegung war, eine Hülle zu nähen, die komplett einen umlaufenden  Reißverschluss hat. Ich habe erst einmal eine ganze Weile suchen müssen, um zu finden, was mir vorschwebte. Das Zauberwort war dann Malmappe. Auf Youtube habe ich ein Video gefunden und dann wusste ich, wie ich die Sache nähen konnte. Es lief auch alles gut, bis ich an den Reißverschluss gekommen bin, denn alle, die ich hatte, waren zu kurz. Ich habe dann erst verschiedene Varianten überlegt und dann letztendlich doch einen Reißverschluss bestellt. Bis der geliefert wird, habe ich das angefangene Teil erst einmal hinter den Vorhang gelegt.

Dort lag noch ein Stoffrest von der letzten Projektmappe und daraus habe ich dann eine Projektmappe in der passenden Größe für die Heimatblöcke genäht. Inzwischen gehen mir die Projektmappen relativ schnell von der Hand.
Innen habe ich Rosaliestoff verwendet. Gequiltet habe ich weider frei hand. Da sind die Projektmappen auch immer ganz gute Übungsstücke. Dieses Mal habe ich es wieder so gemacht, dass ich die Mappe rundum mit einem Binding eingefasst habe. Rückseitig habe ich das Binding wieder von Hand angenäht. Nun ist mein schöner Mohnstoff fast aufgebraucht, ein kleiner Rest ist noch vorhanden. Vielleicht verwende ich den für einen Jane-Block... Eigentlich hätte ich auch mal wieder Lust, einen Jane-Block zu nähen.
Jetzt habe ich zwei schöne Projektmappen.
Vielleicht nähe ich aus dem Rest auch noch eine kleine Projektmappe? Mal sehen, wonach mir ist, für Jane-Blöcke brauche ich ja nur einen kleinen Rest... ;-)

Nun hoffe ich natürlich, dass wir in den nächsten Tagen nur noch angenehme Osterüberraschungen haben.

Donnerstag, 9. April 2020

Kleid retten, die Zweite

Ihr Lieben, habt vielen Dank für eure lieben Worte zu meinem gestrigen Beitrag. Ja, manchmal gibt es Tage, da geht alles schief. Mittlerweile habe ich mich mit der Verlängerung des Abos arrangiert, das Geld ist so oder so weg. :-( Heute haben wir das Abo dann genutzt, denn ich muss Katharina die Division beibringen. Ohje, wenn ich sowas gewollt hätte, wäre ich doch Lehrer geworden... Was ist das nur für eine verrückte Zeit?! Meine große Sorge ist nur, dass ich ihr etwas falsch beibringe oder sie mich nicht wirklich versteht... 😱Glücklicherweise rief ihre Lehrerin vor ein paar Tagen an und fragte, wie wir zurecht kommen. Dabei hat sie mich gleichermaßen beruhigt, dass ich mir keine Gedanken machen soll, da sie in der Schule alles noch einmal wiederholen und festigen. Das hat mich dann doch beruhigt.

Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen. Für unseren Konzertabend in Potsdam hatte ich mir ja extra ein Kleid genäht. Allerdings bin ich mit dem Stoff ein ziemliches Risiko eingegangen, denn der Stoff war noch nicht vorgewaschen. Zum Abend, als ich das Kleid getragen habe, war es ok und ich habe mich sehr wohlgefühlt.
Was anderes war es dann aber, als ich das Kleid nach der ersten Wäsche anprobiert habe.
So ein Mist aber auch, das Kleid ist in allen Richtungen eingelaufen. Ich habe es dann aber trotzdem zu einer Feier getragen. Nach dem neuerlichen Waschen und Trocken fand ich das Kleid heute noch kleiner...
SO konnte ich es auf gar keine Fall mehr tragen. Also habe ich heute Ober- und Rockteil auseinander getrennt und wie bei dem roten Kleid einen Streifen zwischen gesetzt.
 
 
So ist das Kleid wenigstens wieder tragbar und sieht nicht so dämlich eingelaufen aus. Im Rücken habe ich zwei Abnäher in den Streifen genäht, um ihn ein wenig auf Form zu bringen.
Auf jeden Fall habe ich mir ganz fest vorgenommen, mir zu merken, meine Stoffe vor dem Verarbeiten IMMER zu waschen. Ich hoffe, dass ich da auch noch dran denke, wenn ich ganz spontan auf die Idee komme, mir was zum Anziehen zu nähen. 😂Denn meist sind meine Nähereien ja spontan.

Mittwoch, 8. April 2020

Einmal Peggy, immer Peggy

Ich muss ein wenig ausholen. Früher haben Steffen und ich eigentlich jeden Sonntag den Tatort geguckt. In letzter Zeit gucken wir eher selten, da die Filme uns nicht mehr wirklich gefallen und wenn der Film zum Beispiel damit beginnt, dass sich jemand eine Zahbürste in's Ohr stößt, dann stößt mich das ab. Es gab aber einen Tatort, der mich so sehr begeistert hat, dass er mir noch immer in Erinnerung ist: Borowski und das Glück der anderen. Da war schon der Anfang toll: Eine Frau geht mit dem Rasenmäher im Wohnzimmer über eine langflorigen Teppich... Die Geschichte dahinter war, dass die Hauptdarstellerin (Peggy) durch ihr Küchenfenster gesehen hat, wie ihre Nachbarn sich gefreut haben. Das hieß für sie, dass die Nachbarn die Lottogewinner sind, die sich bisher noch nicht gemeldet habe. Peggy beschließt, im Haus der Nachbarn nach dem Lottoschein zu suchen, wir dabei vom Hauseigentümer überrascht, den sie dann tötet. Die Nachbarn waren nicht die Lottogewinner, sie hatten sich nur über eine Arbeitserlaubnis für die USA gefreut, Peggys Mann hat ein Verhältnis mit Peggys Arbeitskollegin und verlässt Peggy für sie. Den Lottschein hat letztendlich die alte Dame gehabt, die immer Flaschen gesammelt hat.

Dieser Film hat mich unheimlich beeindruckt und meine Kollegin, die ihn auch gesehen hat, auch. Bei den vielen Programmen, die es inzwischen gibt, ist es ja eher selten, dass zwei - ohne Absprache - das gleiche Programm gucken. Am nächsten Morgen haben wir uns über den Film ausgetauscht und wenn bei uns was schief geht, heißt es seitdem immer "Einmal Peggy, immer Peggy".

Und manchmal habe ich das Gefühl, es ist auch wirklich so. :-( So bekam ich heute morgen eine E-Mail, dass sich ein Abo verlängert hat. Huch, das war ein Abo? Ich war der Meinung, wir hatten seinerzeit einen Jahresvertrag abgeschlossen, welcher nach den 12 Monaten automatisch endet. Tut er aber nicht, das Abo hat sich um weitere 12 Monate verlängert und der Betrag von 299,40 EUR wird über unser Paypalkonto eingezogen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich heute morgen um halb sechs noch wacher war als sonst. Ich sag es ja, einmal Peggy, immer Peggy.

Heinz Rudolf Kunze wünscht sich "Längere Tage", ich wünsche mir einfach mehr Zeit, denn wenn ich Zeit hätte, wäre das wohl nicht passiert. Dann hätte ich Zeit gehabt, mich mit den Bestimmungen auseinander zu setzen und dann hätte ich es gewusst, dass der Vertrag nicht nach 12 Monate endet. Dann hätte ich Zeit gehabt, zu kündigen. Hätten wir Zeit gehabt, hätten wir auch einen vernünftigen Sonnenschirmständer kaufen können, einen der stabil ist und wo wir nicht ständig Angst haben müssen, dass der Wind ihn umpustet. Wäre die Zeit eine andere gewesen, hätten wir in aller Ruhe gucken können, welcher Ständer passend ist.

Ich möchte mal nicht alles eben schnell in der Mittagspause oder fix nach der Arbeit erledigen müssen. Ich möchte mal nicht immer dreiviertel fünf aufstehen und dann in Hektik den Morgenbeginn von drei Personen organisieren müssen, um dann mit Sodbrennen zur Arbeit zu hetzen. Ich möchte nicht abends nach dem Abendessen schon kurz vor dem Einschlafen sein... Ich wünsche mir einfach nur Zeit!!!

Und als ob das nicht genug wäre, habe ich derzeit gerade wieder so dicke Fingerknöchel, dass ich heute morgen Mühe hatte, meinen Ehering abzubekommen:
Den Ring wieder aufzusetzen, wird wohl erst einmal nicht mehr möglich sein. Ich bin gerade ganz doll traurig darüber. Es ist zwar nur ein Ring, aber...
Früher (das hört sich jetzt an) habe ich immer Schmuck getragen, ich habe meine Ohrringe oft gewechselt, damit sie zur Kleidung passen. Ebenso die Brillen bzw. irgendwann dann die Brillenbügel. Heute bin ich froh, wenn meine Brille nicht so dreckig ist, dass ich noch durchsehen kann. Wo ist nur meine Zeit geblieben, das war doch mal anders. Jetzt fällt mir auch wieder ein, worüber ich kürzlich mit meiner Kollegin auf Arbeit so herzhaft gelacht habe. Ich hatte festgestellt, das meine Brille total dreckig war und daraufhin sagte Melli, dass ihr das auch schon aufgefallen wäre, denn den einen Fleck habe ich schon seit drei, vier Tagen auf der Brille...

Und ich kann noch einen Nachtrag zu meinem Jammerbeitrag leisten: Gerade eben habe ich das hier auf dem Fußboden gefunden:
Das ist der zerbrochene Verschluss von meiner Fototasche. So sieht der Verschluss nun aus:
Verschließen kann ich damit nichts mehr.

Und unter unser Waschmaschine liegt schon seit Ewigkeiten ein Handtuch, weil die Waschmaschine leider ausläuft. Immer, wenn ich wasche, läuft Wasser aus der Maschine raus, ich sehe ungefähr, wo das Wasser herkommt, aber die genaue Stelle konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Und das war so eine schöne Waschmaschine: nicht so tief, so dass ich auch noch die Badezimmertür zumachen kann (das ist ja in einer Neubauwohnung so eine Sache mit dem Bad und dem Platz), sie hat aber auch eine wirklich große Trommel und schleudert mit vielen Umdrehungen. Ich habe schon ganz oft nach einer entpsrechenden Waschmaschine geguckt, aber entweder sind sie zu tief oder schleudern nur mit max. 1000 Umdrehungen oder haben nur ein Fassungsvermögen von 4 oder 5 Kilogramm...

Sonntag, 5. April 2020

Mein schönes Wochenende

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ich freue mich immer wieder sehr darüber. Und genauso sehr freue ich mich immer wieder, wenn ich einen Herzbrief in der Post hatte.

Gestern wieder haben mich zwei Brief erreicht. Zum einen waren da die zwei Herzblöcke von T. aus der Facebookgruppe.
Sie hat mir zwei unterschiedliche Herzen genäht, eines ist ein bisschen verrückt, das andere geradlinig. Da stellt sich nicht die Frage, welches Herz in welchen Quilt kommt: Das verrückte Herz muss zu Steffen, das geradlinige zu mir. Ich kann da leider nicht aus meiner Haut und bin viel zu sehr kopfgesteuert. Mal so richtig aus sich herausgehen, das wär mal was... Herzlichen Dank liebe T., ich habe mich sehr darüber gefreut.
Und noch einen weiteren Brief habe ich bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, ist er doch von einer unbekannten, stillen Blogleserin. Vielleicht sind wir uns in Ohrdurf bei der Quiltausstellung begegnet, denn sie hatte ihre Quilts auf dem Rondell neben den Wetterquilts hängen. Auf jeden Fall habe ich mich sehr über diese Herzen gefreut. Der Stoff der Herzen gefällt mir besonders gut, eins hat einen Kringel und das zweite hat zwei Kringel. Solche Zeichen liebe ich ja sehr.  Herzlichen Dank liebe Frau N., ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ich überlege nun schon eine ganze Weile, ob ich meine Blöcke vielleicht mal alle zusammen auslegen sollte. Im Moment habe ich alle Blöcke wieder in die Umschläge gelegt. Von der Entstehung der Quilts möchte ich mir nämlich wieder ein Fotobuch machen und da muss ich dann wissen, von wem welcher Block war.


Zur Aufbewahrung meiner Blöcke habe ich mir heute ganz spontan eine Projektmappe genäht. Ich habe die Tauschstoffe für meine Herzennäherinnen rausgesucht und dabei fiel mir ein Stoff in die Hände, den ich - so glaube ich zumindest - im Herbst gekauft habe, als wir mit unserem Büro einen Ausflug nach Weimar gemacht haben.
 
 
Den Stoff mit den Mohnblüten finde ich einfach zu schön, der macht einfach gute Laune.


Dieses Mal habe ich den Rückseitenstoff unten auch noch ein wenig umgeknickt und habe so die Folie nicht bis an den unteren Rand der Tasche genäht. Es könnte sogar noch ein wenig länger sein. Allerdings habe ich dann etwas mehr Aufwand gehabt, das Binding anzunähen, denn so musste ich es an jeder Seite separat nähen.


In den Reißverschluss habe ich wieder ein Seidenbändchen eingezogen, welches ich dieses Mal mit Holzperlen verziert habe. Ich bin ja nicht so sehr für's Vertüddeln und mir fällt das, ehrlich gesagt, auch schwer, aber das kleine Teil am Reißverschluss gefällt mir ganz gut. Nun muss ich nur noch entscheiden, ob ich meine Herzblöcke nun in der Projektmappe aufbewahre oder doch noch in den Briefumschlägen.


Und dann habe ich mir ganz spontan noch ein T-Shirt genäht. Ja, manchmal bin ich eben ganz spontan (siehe Katharina, unser zweites PQ-Auto oder die Stickmaschine 😂).

Ich weiß gar nicht so genau, was ich gesucht habe, aber mir fiel ein Hafenkitzjersey in die Hand. Der Stoff war auch schon vorgewaschen und so konnte ich anfangen. Für Katharina ist der Stoff wohl nicht mehr so das rechte, für mich ist es wieder der passende Stoff. Bis zum Halsbündchen ging das Nähen auch flott. Aber dann fing das Theater an. Beim ersten Mal habe ich das Halsbündchen beim Zusammennähen verdreht, das ist mir aber erst aufgefallen, als ich das Bündchen zu 3/4 schon angenäht hatte. Also habe ich es wieder abgeschnitten und neu angenäht. Dadurch, dass der Halsausschnitt durch das Abschneiden des Bündchen nun größer war und ich das Bündchen auch ja aufschneiden musste, um es gerade anzunähen, war das Bündchen nun für den Halsausschnitt zu eng. Baahh... Also habe ich es ein zweites Mal abgeschnitten.
Trotz dieser Widrigkeiten ist ein tragbares Shirt entstanden, allerdings hat das nun für meine Verhältnisse einen Hammerausschnitt... Aber da ich es sowieso nur in der Freizeit tragen werde, ist das nun auch egal.
Morgen muss ich noch einen Tag arbeiten und dann habe ich ganz spontan drei Tage Urlaub genommen, so habe ich mit den Ostertagen eine ganze Woche frei. Hurra. Eigentlich hätte eine Kollegin Urlaub gehabt, aber sie wollte ihren Urlaub nicht nehmen, da sie auf Grund der Beschränkungen nicht zu ihrer Familie fahren kann. Ich habe die Chance genutzt und meine letzten drei offenen Urlaubstag genommen und so haben Steffen und ich beide in der Ferienwoche frei. Ich freu mich so, wir werden das - hoffentlich - sonnige Wetter auf unserm Balkon und die gemeinsame Zeit genießen.

Weitere Herzen in verschiedenen Formen

Ich hänge mit der Präsentation meiner Herzen ein wenig hinterher. Aber in der Woche, in der ich lange arbeiten muss, passiert abends nicht mehr wirklich viel. Daher zeige ich hier nun die Herzen, die ich in den letzten Tagen erhalten habe.
Diese Blöcke habe ich von C. aus der Facebookgruppe im Tausch gegen türkisfarbene Stoffe bekommen. Herzlichen Dank liebe C., ich habe mich sehr darüber gefreut.

Einen weiteren Brief mit Herzen habe ich von M. bekommen. Wir "kennen" uns von früher aus den Handarbeitsforen, über viele Jahren waren wir zusammen in einer Geburtstagsstoffliste. M. macht viele tolle Lieselsachen und so hat sie mir zwei ganz besondere Herzen genäht:
Herzlichen Dank liebe M., ich habe mich sehr darüber gefreut. Das sind Herzen, die ich noch gar nicht gesehen habe und es sind die ersten dieser Art in meiner Sammlung.

Einen weiteren Herzbrief habe ich von S. bekommen, auch wir sind in gemeinsam in der Facebookgruppe.
Auch das sind drei wunderschöne Herzen. Herzlichen Dank liebe S., ich habe mich sehr darüber gefreut.
Tja und dann kamen noch Herzen der anderen Art. Ich glaube, es war Dienstag, als Jonathan mich anrief und mir mal wieder unsere Post aufzählte. Dazu müsst ihr wissen, dass ich zwei Standardfragen an meine Kinder habe. 1. Hast Du eine Zensur bekommen? und 2. Hatten wir Post? Und so sagt mir Jonathan eben immer, was für Post kam. Am Dienstag war ein Päckchen von B. dabei. Wir haben uns im Januar auf dem Nähtreffen kennengelernt. B. ist unheimlich vielseitig unterwegs, sie macht viele Sachen, unter anderen macht sie selbst Seife. Und so habe ich ein wunderschönes Päckchen mit Herzen bekommen. Schaut doch mal:
Das ist ein wahrer Schatz. Wer mich kennt, weiß, dass ich handgesiedete Seifen liebe. Schon seit vielen Jahren nutze ich nur noch diese Seifen und so tangiert mich das leere Seifenregal im Supermarkt überhaupt nicht.
Die Seifen habe ich gemeinsam mit Katharina ausgepackt und angesehen und an jeder Seife haben wir erst einmal gerochen. Das ist ein wahrer Schatz, den ich da bekommen habe. Und jetzt werde ich meinen Schatz gut verstauen: Nämlich in meinem Kleiderschrank. :-)

Herzlichen Dank liebe B., ich habe mich sehr darüber gefreut.

Samstag, 4. April 2020

Monatsfragen 3/2020

Anfang März bin ich ja über die Monatsfragen von Martin gestoßen und habe spontan mitgemacht und mir vorgenommen, dieses über das ganze Jahr durchzuhalten. Ich bin natürlich wieder ein paar Tage zu spät, aber ich denke, das sollte kein Problem sein. Hier kommt nun mein persönlicher März-Rückblick:

1) Welcher Blog-Beitrag war dein beliebtester?

Mein beliebtester Blogbeitrag war im Monat März der, mit dem ich meine Blogleser gefragt habe, ob sie mit mir tauschen möchten. Ich möchte gern Stoff gegen Herzblöcke für zwei Silberhochzeitsquilts tauschen, einen für meinen Mann und einen für mich. diesen Beitrag haben 286 Leute gelesen und ja, viele wollen mit mir tauschen. :-)

2) Welchen Hobbies bist du diesen Monat nachgegangen?

Im Moment kann ich nur meinem Handarbeitenhobby nachgehen, da ja schon seit einer ganzen Weile keine Fußballspiele mehr stattfinden dürfen.

3) Was war von deinen Hobbies dein schönstes Projekt?

Ich denke, das schönste Projekt in diesem Monat war der Quilt für Henni zum Geburtstag. Das war mal wieder eine absolute Punktladung, das Nähen hat Spaß gemacht, aber am meisten habe ich mich darüber gefreut, dass der Quilt Henni gefällt. Das ist der allerschönste Dank für mich. :-)

4) Welches Lied hat dich diesen Monat begeistert?

Es ist kein bestimmtes Lied, sondern ein Sänger: Immer noch Heinz Rudolf Kunze. Ich habe ja im März-Rückblick geschrieben, dass Steffen und ich Anfang Februar zu einem Konzert von ihm waren und da war die Welt noch in Ordnung: Kein Corona, Oma lebte noch, das Leben war irgendwie... ...leichter. Als ich vor ein paar Tagen mein Auto in der Tiefgarage abgestellt habe und zur Arbeit wollte, kam im Radio gerade ein Lied von ihm und das hat mir ein Lächeln in's Gesicht gezaubert und da war die Welt für einen Moment ein bisschen rosarot.

5) Welches Erlebnis würdest du als besonders beschreiben?

Als ganz besonders finde ich, wie toll sich Jonathan um Katharina und auch sich selbst kümmert. Seit 16.3. sind unsere Schulen geschlossen, da Steffen und ich aber weiter arbeiten gehen müssen, kümmert sich Jonathan um seine kleine Schwester mit. Nach dem Frühstück machen sie ihre Aufgaben, Jonathan kümmert sich um das Mittag und die gute Laune. Ich bin immer wieder begeistert, wie TOLL er das macht. Überhaupt machen es beide Kinder toll, denn es kostet Einiges an Motivation, Schulaufgaben zu machen, wenn kein Erwachsener in der Nähe ist.

6) Was hat dich zum Schmunzeln oder Lachen gebracht?

Über irgendetwas habe ich mit meiner Arbeitskollegin herzhaft gelacht, aber es will mir beim besten Willen nicht mehr einfallen, was es war, aber wir mussten wirklich herzhaft lachen.

7) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Da fällt mir gerade nichs ein, das Essen war normal.

8) Wer fiel bei deinen Blog-Kommentaren auf?

Ich habe viele Kommentare zu meiner Tauschaktion bekommen, eigentlich bekomme ich immer ganz liebe Kommentare. Herzlichen Dank dafür.

9) Welches Buch, Artikel, Beitrag hat dich am meisten begeistert?

Unheimlich beeindruckt hat mich ein Gastbeitrag des Oberbürgermeisters ("Das Miteinander der Genrationen ist in Gefahr") von Düsseldorf, der am 26.3.2020 bei uns in der Volksstimme abgedruckt war.

10) Was hast du dir gegönnt?

Gegönnt haben wir uns im März einen Ausflug nach Potsdam, dort waren wir zu einem Konzert mit Udo Jürgens-Liedern und -geschichten. Auch wenn dieser Ausflug nicht so einfach war, war es aber doch wunderschön und ich denke gern daran zurück.

11) Was war an diesem Monat negativ?

Negativ finde ich den ganzen Coronascheiß und dass wir nun die doppelte oder dreifache Zeit zum Einkaufen brauchen, weil es die Sachen entweder nicht gibt (und wir fast 14 Tage die Läden abgeklappert haben, um Toilettenpapier zu kaufen) oder wir Abstand (wichtig) halten müssen und es daher irgendwie nicht voran geht. Hurra und das, wenn man nach der Arbeit noch einkaufen muss.

Donnerstag, 2. April 2020

Geschenk zu Jennys 3. Bloggeburtstag

Anfang Februar hat Jenny dazu aufgerufen, an ihrer Party zum 3. Bloggeburtstag teilzunehmen. Ich hatte den Aufruf gelesen und mich bei Jenny "eingeladen" und es hat geklappt und ich durfte teilnehmen. Jenny hatte einige Stickereien, die sie versendet und woraus jede Teilnehmerin was Schönes nähen sollte. Karin und ich eröffnen heute den Partyreigen.

Ende Februar bekam ich meinen liebevoll verpackten Stoffbrief von Jenny. Das war die Stickerei, die ich von Jenny bekommen hatte:
Leider habe ich es versäumt, von der Stickerei ein Foto zu machen, bevor ich sie verarbeitet habe. Mein erster Plan war, aus dem Stoff eine Projektmappe zu nähen, aber irgendwie "schrie" die Stickerei nach einer Bionic Gear Bag. Mein größtes Problem bestand zunächst darin, einen dazu passenden Stoff in meinen Kisten zu finden. Meine BGB habe ich ja aus verschiedenen Stoffen genäht, diese Tasche sollte aber ein bisschen eleganter daher kommen. Aber ob der Stoff, den ich im Blick hatte, für elegant taugt? Na, egal, ich habe es versucht, denn das war der einzige passende Stoff, von dem ich ausreichend hatte. Ich war mal wieder erstaunt, wie viel Stoff die Tasche doch schluckt.

Obwohl ich die Tasche bzw. die STB schon öfter genäht habe, ging mir die Nähen nicht fehlerfrei von der Hand, zunächst hatte ich die Reißverschlüsse zu knapp geschnitten, dann habe ich die Seiten nicht so richtig fassen können und zu guter Letzt ist der eine Schieber wieder rausgerutscht und ich musste noch einmal trennen
... Letztendlich habe ich dann aber doch eine tolle Tasche genäht:
Aus den Resten von Jennys Stoff habe ich noch ein Nadelbüchlein und ein ganz einfaches Nadelkissen genäht. Die Seiten im Nadelbuch sind aus Wollfilz. Ich hoffe, dass da die Nadeln nicht so leicht rutschen, wie bei dem Bastelfilz.
Die Farben sind durch den Blitz leider ein wenig zu hell geworden. Auf die linke Seite vom Nadelbuch habe ich noch ein kleine Tasche eingearbeitet, vielleicht für eine kleine Schere...
 
Das Nadelkissen hat ein kleines Bändchen bekommen, so könnte es irgendwo befestigt werden. Gefüllt ist es mit Vlies.
Ich habe noch zwei rosa Label gefunden, eines davon kam auf die Tasche, das andere auf das Nadelbüchlein.
Dieses Mal habe ich daran gedacht, den Reißverschluss ausreichend lang zu machen, so dass das Vorderteil der Tasche glatt aufgeklappt werden kann. Mein Päckchen ist im März noch bei Karin angekommen und sie hat mir gleich geschrieben, dass sie sich sehr darüber gefreut hat und es auch alles gut gebrauchen kann. Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herzen, denn die Farbkombination ist doch eher gewagt, denn elegant.

Es war so, dass Karin auch für mich genäht hat. Mein Päckchen habe ich auch im März bekommen und ich habe eine zauberhafte Tasche ausgepackt.
Über Taschen freue ich mich ja immer besonders, da ich selbst Taschen nicht wirklich nähe und auch nicht wirklich gern. Die Tasche hat eine perfekte Größe, nicht zu groß und nicht zu klein. Innen ist die Tasche noch einmal unterteilt und hat eine kleine Reißverschlusstasche.
 
Und wisst ihr, was sich in der Tasche noch versteckt hat? Ei Herzblock. Karin hat offenbar auf meinem Blog davon gelesen und hat mir gleich noch einen Herzbock genäht.
Karin hat mir einen wunderschönen Herzblock mit geschickt:
Herzlichen Dank liebe Karin, ich habe mich sehr darüber gefreut. Genauso wie über die Tasche und ich finde, sie steht mir richtig gut:
 
Wenn dieser ganze Spuk, der derzeit um uns ist, vorbei ist, werden wir mit unserer Familie einen Ausflug machen und ich werde dann die Tasche ausführen. Das hat sie verdient. Vielen Dank liebe Jenny, für die tolle Geburtstagsparty und vielen Dank liebe Karin für das tolle Geschenk. Hach, es war wieder zu schön, an der Party teilzunehmen. 😍😍😍