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Donnerstag, 15. August 2024

Oh diese Reißverschlüsse

Als wir im Urlaub waren, habe ich festgestellt, dass sich meine Tasche, die ich mir im Herbst 2022 genäht habe, so langsam auflöst. Darüber war ich schon ein wenig traurig, aber verständlich ist es allemal, denn ich habe ich Tasche täglich genutzt. Nunja und da darf sie sich irgendwann auflösen. Sie hat ihren Dienst getan.

Das ist doch jetzt mal ein Grund, mal wieder nach einem Taschennähset zu gucken. Dieses Mal habe ich mich für eine Tasche entschieden, die sowohl einen Riemen zum Umhängen, als auch Henke zum über der Schulter tragen hat. Meist trage ich die Taschen quer umgehängt, allerdings ist das ungünstig, wenn ich ein Kleid oder einen Rock trage, denn dann scheuert die Tasche immer am Rock und der "krabbelt" dann an der Tasche hoch.

Das Nähen mit den Nähsets geht richtig gut, es ist im Set alles enthalten und die Stoffe sind schon passend zugeschnitten. Da ich diese Art von Tasche bisher noch nicht genäht hatte, musste ich natürlich genau gucken. Ich bin die Anleitung Schritt für Schritt durchgegangen, das hat sich bezahlt gemacht. Das einzige, was mich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht hat, war der Reißverschluss. Beim ersten Mal habe ich getrennt, da das Futter verrutscht ist.
Auch wenn es nur ein, zwei Millimeter sind, hat es mich doch gestört und ich habe alles wieder aufgetrennt. Dann habe ich den Reißverschluss an einigen Stellen ein wenig mit doppelseitigem Klebeband festgeklebt. Das ging dann auch ganz gut. Der Reißverschluss war nun gerade eingenäht und das Futter passte auch gut. Aber der zweite Reißverschlussteil passte nicht wirklich zum ersten:
Ich habe dann erst einmal die anderen Sachen genäht. Eigentlich hatte ich gehofft, die Tasche an einem Tag beenden zu können, aber dafür waren es einfach zu viele Schritte. Also bin ich am nächsten Morgen in's Wohnzimmer umgezogen und habe, als alle noch geschlafen haben, an meiner Tasche weiter genäht getrennt. Ja, den Reißverschluss habe ich ein weiteres Mal aufgetrennt und neu, dieses Mal passend eingenäht.
So sieht es doch viel besser aus und ich konnte absteppen. Dabei bin ich allerdings einmal vom Wege abgekommen und habe einen ziemlichen Bogen gesteppt. Ja, auch den habe ich noch einmal aufgetrennt, wenn ich schon trenne, dann eben richtig!
Manchmal stehe ich mir aber auch selber im Weg und muss über mich selber den Kopf schütteln. Naja, auch wenn ich nun x-mal trennen musste, am Ende hat es sich gelohnt und der Reißverschluss ist so, dass er mir gefällt.
Der Rest der Tasche war dann tatsächlich schnell genäht und seitdem ist die Tasche täglich im Einsatz. Ich wollte gern ein paar schöne Fotos machen und so haben wir - nachdem wir geguckt haben, wo Johannes künftig zur Berufsschule geht - im Kloster Drübeck angehalten und haben dort auf die Schnelle ein paar schöne Fotos gemacht.
Auf diesem Foto ist auch die Farbe der Tasche ganz gut wieder gegeben.

Die Tasche ist sehr schön groß und geräumig und hat viele kleine Taschen. Das finde ich, bei größeren Taschen, sehr gut, denn die sind bei mir immer wie ein schwarzes Loch, darin verschwindet alles...

Rückseitig hat die Tasche eine kleine Tasche, die mit einem Magnetknopf verschlossen wird.

Gut kann man die vier Innentaschen erkennen, eine für's Handy, für Handcreme, Kopfschmerztabletten, Schlüssel, meinen kleinen Engel... Alles, was ich brauche, hat nun einen festen Platz bzw. eine eigene Tasche und seitdem suche ich auch viel, viel seltener, nämlich bisher gar nicht, meinen Schlüssel. Wenn ich daran denke, wie oft ich meine Tasche schon komplett irgendwo ausgeräumt habe, weil ich meinen Schlüssel  nicht gefunden habe. Das hat nun offenbar ein Ende gefunden. Kurz: Ich bin happy mit meiner neuen Tasche und wenn sie auch wieder fast zwei Jahre hält, ist es doch perfekt.
Ich werde mir noch ein passendes Portemonnaie nähen, das Set liegt schon hier, aber das wird noch ein wenig dauern.

Montag, 3. Oktober 2022

Alles hat seine Zeit

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Es freut mich, dass ihr mir die Treue haltet, auch wenn es auf meinem Blog so still ist und ich auch kaum zum Kommentieren bei euch komme. Und trotzdem schaut ihr bei mir vorbei. Das freut mich sehr.

In der vergangenen Woche war ich in Leipzig zur ersten Präsenzphase des Fernstudiums. Was war ich im Vorfeld aufgeregt, aber die Aufregung war eigentlich ganz umsonst. Es ging alles ganz gut, auch die Klausur am Sonnabend habe ich überstanden. Und ich denke auch, dass ich sie bestanden haben werde... Ich habe ein ganz gutes Gefühl dabei. Nach dem Unterricht war ich viel in Leipzig unterwegs und habe dabei festgestellt, dass sich meine genähte Tasche so langsam auflöst.

Dass die Schlaufen nicht mehr schön aussehen, war mir schon aufgefallen. Nun löst sich auch der Stoff auf. Wobei das eigentlich kein Wunder ist, denn die Tasche habe ich wirklich täglich genutzt.
Man sieht es auch, dass der Stoff ziemlich an Farbe verloren hat. Besonders an der Rückseite, weil dort die Tasche immer an der Kleidung scheuert. Nun ja, so wollte ich die Tasche irgendwie nicht mehr nehmen.

Ich war hin- und hergerissen, was ich nun tue: Eine neue Tasche kaufen oder eine nähen. Letztendlich habe ich mich für das Nähen entschieden. Zeit hätte ich wohl eigentlich eher weniger gehabt, denn die neue Einsendeaufgabe, die aber auch schon bis zum 9. November eingereicht sein muss, liegt schon seit einer Woche bei mir zu Hause. Allerdings wollte ich erst die Unterlagen des ersten Semesters durcharbeiten und auch erst die Präsenzphase hinter mich bringen. Wobei ich dasgen muss, dass es mich schon ein wenig stresst, dass die Aufgabe nun schon hier ist. Leider gibt es zwischen den einzelnen Semestern keine Pause, das finde ich ein wenig schade. Aber nun gut...

Ich habe zunächst überlegt, mich dann aber dzau entschieden, dieses Wochenende nichts für das Fernstudium zu tun, sondern etwas für meine Seele. Ich vermisse mein Hobby schon sehr und ich finde doch, dass es eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität ist, dass ich dafür derzeit gar keine wirkliche Zeit habe. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, was ich bisher hatte - und irgendwann wieder haben werde.

Ich hatte noch zwei Taschensets von Smaragd-Taschen liegen, einmal die kleine Umhängetasche, die ich schon letztes Jahr genäht hatte und zum anderen eine twas größere Umhängetasche in einem satten Braun. Mit dieser Tasche habe ich angefangen, die sollte für mich sein. 

Die Sets enthalten alles, was für die Tasche notwendig ist und die Stoffe sind auch schon passend zugeschnitten. So mag ich es und so habe ich mich dann an das Nähen der Tasche gemacht. Die Anleitung ist gut beschrieben und bebildert und so komme auch ich damit klar. Aber ich wäre nicht ich, wenn alles glatt gegangen wäre. So habe ich den Anhänger auf dem Quadrat ein wenig ungünstig angenäht. Ich wollte ihn gern ein wenig dezentral aufgenäht haben. Im Liegen sah das auch gut aus, allerdings habe ich nicht daran gedacht, dass der Anähnger hängt und damit nicht meinem Plan folgt.

Also habe ich meine Tasche noch einmal unter die Nähmaschine gewürgt und den Anhänger noch ein wenig fixiert.
Ja, so gefällt es mir viel besser.

Das Wenden der Tasche durch die Wendeöffnung im Boden des Futters war mal wieder ein wenig tricky und hat mich echt Mühe gekostet, aber es hat geklappt und die Tasche ist fertig geworden.

Die zweite Tasche habe ich heute auch noch genäht, wenn ich mir schon Nähzeit nehme, dann muss es sich aber auch lohnen (nur für Quilts reicht die Zeit nicht, dann sind es eben kleine Teile, die ich dann nähe). Diese Tasche habe ich Katharina versprochen. Ich bin gespannt, was sie dazu sagen wird, denn sie hat sie noch gar nicht fertig gesehen. ;-)

Zum Fotografieren haben Steffen und ich einen Spaziergang gemacht, es war heute so ein schöner sonniger Herbsttag.


Ach ja, ich freue mich. Beide Taschen sind toll geworden und meine braune Tasche werde ich morgen dann gleich einweihen und mit zur Arbeit nehmen. Die andere Tasche war nun wirklich nicht mehr schön. Und auch unser Herbstspaziergang war sehr schön. Sie Sonne schien und war noch schön warm und ich habe die Ruhe sehr genossen (der Trubel in Leipzig ist so gar nichts für mich, da lob ich mir mein Elbingerode - frei nach Goethe...).

Im Naturbad haben sich so schön die Wolken und die Bäume gespiegelt.

Donnerstag, 2. April 2020

Geschenk zu Jennys 3. Bloggeburtstag

Anfang Februar hat Jenny dazu aufgerufen, an ihrer Party zum 3. Bloggeburtstag teilzunehmen. Ich hatte den Aufruf gelesen und mich bei Jenny "eingeladen" und es hat geklappt und ich durfte teilnehmen. Jenny hatte einige Stickereien, die sie versendet und woraus jede Teilnehmerin was Schönes nähen sollte. Karin und ich eröffnen heute den Partyreigen.

Ende Februar bekam ich meinen liebevoll verpackten Stoffbrief von Jenny. Das war die Stickerei, die ich von Jenny bekommen hatte:
Leider habe ich es versäumt, von der Stickerei ein Foto zu machen, bevor ich sie verarbeitet habe. Mein erster Plan war, aus dem Stoff eine Projektmappe zu nähen, aber irgendwie "schrie" die Stickerei nach einer Bionic Gear Bag. Mein größtes Problem bestand zunächst darin, einen dazu passenden Stoff in meinen Kisten zu finden. Meine BGB habe ich ja aus verschiedenen Stoffen genäht, diese Tasche sollte aber ein bisschen eleganter daher kommen. Aber ob der Stoff, den ich im Blick hatte, für elegant taugt? Na, egal, ich habe es versucht, denn das war der einzige passende Stoff, von dem ich ausreichend hatte. Ich war mal wieder erstaunt, wie viel Stoff die Tasche doch schluckt.

Obwohl ich die Tasche bzw. die STB schon öfter genäht habe, ging mir die Nähen nicht fehlerfrei von der Hand, zunächst hatte ich die Reißverschlüsse zu knapp geschnitten, dann habe ich die Seiten nicht so richtig fassen können und zu guter Letzt ist der eine Schieber wieder rausgerutscht und ich musste noch einmal trennen
... Letztendlich habe ich dann aber doch eine tolle Tasche genäht:
Aus den Resten von Jennys Stoff habe ich noch ein Nadelbüchlein und ein ganz einfaches Nadelkissen genäht. Die Seiten im Nadelbuch sind aus Wollfilz. Ich hoffe, dass da die Nadeln nicht so leicht rutschen, wie bei dem Bastelfilz.
Die Farben sind durch den Blitz leider ein wenig zu hell geworden. Auf die linke Seite vom Nadelbuch habe ich noch ein kleine Tasche eingearbeitet, vielleicht für eine kleine Schere...
 
Das Nadelkissen hat ein kleines Bändchen bekommen, so könnte es irgendwo befestigt werden. Gefüllt ist es mit Vlies.
Ich habe noch zwei rosa Label gefunden, eines davon kam auf die Tasche, das andere auf das Nadelbüchlein.
Dieses Mal habe ich daran gedacht, den Reißverschluss ausreichend lang zu machen, so dass das Vorderteil der Tasche glatt aufgeklappt werden kann. Mein Päckchen ist im März noch bei Karin angekommen und sie hat mir gleich geschrieben, dass sie sich sehr darüber gefreut hat und es auch alles gut gebrauchen kann. Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herzen, denn die Farbkombination ist doch eher gewagt, denn elegant.

Es war so, dass Karin auch für mich genäht hat. Mein Päckchen habe ich auch im März bekommen und ich habe eine zauberhafte Tasche ausgepackt.
Über Taschen freue ich mich ja immer besonders, da ich selbst Taschen nicht wirklich nähe und auch nicht wirklich gern. Die Tasche hat eine perfekte Größe, nicht zu groß und nicht zu klein. Innen ist die Tasche noch einmal unterteilt und hat eine kleine Reißverschlusstasche.
 
Und wisst ihr, was sich in der Tasche noch versteckt hat? Ei Herzblock. Karin hat offenbar auf meinem Blog davon gelesen und hat mir gleich noch einen Herzbock genäht.
Karin hat mir einen wunderschönen Herzblock mit geschickt:
Herzlichen Dank liebe Karin, ich habe mich sehr darüber gefreut. Genauso wie über die Tasche und ich finde, sie steht mir richtig gut:
 
Wenn dieser ganze Spuk, der derzeit um uns ist, vorbei ist, werden wir mit unserer Familie einen Ausflug machen und ich werde dann die Tasche ausführen. Das hat sie verdient. Vielen Dank liebe Jenny, für die tolle Geburtstagsparty und vielen Dank liebe Karin für das tolle Geschenk. Hach, es war wieder zu schön, an der Party teilzunehmen. 😍😍😍

Sonntag, 26. Juli 2015

Ich und Taschen nähen...

Als meine Schwester vor ein paar Wochen hier war, fragte sie mich, ob ich ihr eventuell eine Tasche für ihr Navi nähen könnte, da das sonst immer so in der Tasche liegt. Also habe ich mir die Maße notiert und es erst einmal im Kopf ganz weit nach hinten geschoben, denn Taschen nähen ist nicht so meins.

Aber weil ich meinem Neffen ja sein Geburtstagsgeschenk schicke, habe ich mir überlegt, dass ich ja für Ramona die Tasche mitschicken könnte. Also habe ich am Sonnabend einen ersten Versuch gestartet.
Naja, so sieht die Tasche ja nicht schlecht aus, aber ich habe leider nicht daran gedacht, dass ich die Innennähte nicht versäubert habe, wenn ich gleich Rückseite, Vlies und Vorderseite quilte. So hatte meine erste Tasche innen lauter unversäuberte Nähte. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, also habe ich ein Futter innen eingenäht und die Kanten mit Schrägband eingefasst.
Die Tasche ist noch einmal unterteilt, links ist Platz für das Navi, rechts für die Kabelei. Die Tasche ist fertig, aber wirklich zufrieden war ich damit nicht. Also habe ich heute einen zweiten Versuch gestartet. Dieses Mal habe ich gleich an die Nähte gedacht und habe mein Stück verstürzt. Vorher habe ich mir auch die Maße aufgeschrieben und alles ausgemessen und aufgezeichnet. Soweit war alles schön. Ich hatte auch daran gedacht, dass ich meinen Taschenkörper zweimal brauche. Als ich dann aber zugeschnitten habe, habe ich nicht mehr an die Taschenklappe gedacht, zweieinhalb mal wäre schon nicht schlecht gewesen. Egal, so ist meine zweite Tasche ein wenig kleiner, als ursprünglich geplant, geworden.
Und dann habe ich noch etwas Kleines gestickt, um meiner Schwester eine kleine Freude zu machen. Gern wären wir ja dabei gewesen und hätten mit ihnen zusammen gestaunt und gefeiert, aber das geht leider nicht, da wir noch keinen Urlaub haben. Aber vielleicht freut sie sich ein wenig, wenn sie das Paket öffnet.
Von diesen Hängerchen habe ich schon eine ganze Menge verschenkt, meine Eltern haben eins bekommen, mein ehemaliger Kollege, die ehemaligen Kindergärtnerinnen von Jonathan, die Tochter einer Kollegin... Ich finde die immer wieder niedlich und Katharina hat sich heute auch sehr darüber gefreut. Ich glaube, ich muss ihr auch mal eines sticken. Sie hat sich allerdings gewundert, dass das Haus nur zwei Fenster hat. Ich habe ihr gesagt, dass das doch reicht, es ist ein kleines Haus, Johannes meinte, vielleicht hat das Haus ja auf der anderen Seite auch noch Fenster. Was macht Katharina? Geht hin, dreht es rum und meint ganz siegessicher: "Ne, hat es nicht!"

Irgendwann steht ja auch unser Urlaub an und ich wollte ja eigentlich die Blöcke von meinem Wunschgarten im Urlaub fertig sticken. Da der nun fertig ist, habe ich mir ein anderes Projekt für den Urlaub gegönnt (davon später mehr). Als ich heute mit Steffen darüber gesprochen habe, meinte er ganz schockiert, dass ich doch aber wohl keine Nähmaschine mitnehmen möchte. Nein, möchte ich natürlich nicht, es wird was, was ich mit der Hand nähen kann. Aber ich brauche natürlich was, worin ich die ganzen Sachen verstauen kann. Auf ganz vielen Blogs ist mir schon die Sew together bag begegnet und ich habe schon oft überlegt, ob ich es nicht auch mal versuchen sollte. Also habe ich mir heute das Schnittmuster gekauft und ganz spontan angefangen, die Tasche zu nähen.

Das erste Problem war das Vlies. Ich habe dann verschiedene Reste genommen. Das nächste Problem waren dann die Reißverschlüsse, ich habe zwar einen ganzen Beutel voll, aber keiner hat so richtig gepasst.
Ich habe dann aber doch irgendwie was halbwegs Passendes gefunden und dann konnte es endlich losgehen. Die ersten Teile gingen noch gut, aber bei den weiteren hatte ich irgendwie ein komisches Gefühl, dem hätte ich mal folgen sollen, dann hätte ich mir einiges an Trennerei erspart. Ich hatte nämlich die mittleren Taschenteile falsch mit den Reißverschlüssen zusammen genäht. Egal, trotz diverser kleinerer Katastrophen und  einem mittleren Chaos habe ich eine halbwegs passable Tasche zustande gebracht.
Ich habe nach dem Sew along von Marlies genäht, das war wirklich sehr hilfreich, denn die Anleitung ist ein klein wenig spärlich bebildert und erst alles zu lesen, hatte ich keine Lust. Und das ist nun meine erste Sew together bag:

Ich werde mir auf jeden Fall noch eine weitere Tasche davon nähen, dann werde ich die Teile aber nicht mit Volumenvlies füttern, sondern nur einfache Vlieseline oder Gewebeeinlage verwenden, denn mit H640, welches ich noch hatte, waren mir die Teile einfach zu voluminös, deswegen ist meine Tasche an den Seiten auch nicht wirklich schön geworden. Aber für den ersten Versuch bin ich zufrieden. :-)