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Donnerstag, 17. November 2016

Aller guten Dinge sind drei...

Man merkt, es geht auf Weihnachten zu, denn im Kindergarten steht mal wieder ein Fototermin an. Und wie für die Jungs damals auch, habe ich mir vorgenommen, dieses Mal für Katharina etwas zu nähen. Da kam mir die neue Ottobre gerade recht, denn die fand ich mal wieder sehr gelungen.

Von den Modellen schafften es drei, vier, fünf in die engere Wahl, letztendlich habe ich mich für eine Tunika entschieden, wo das Rockteil gekräuselt wird und die hinten etwas länger als vorn ist.

Als Stoff wurde ein etwas leichterer Sweat angegeben, da fiel mir doch gleich mein schöner weicher Sweat ein, aus dem ich mir auch die Tunika genäht habe. Die Stoffe fand Katharina damals schon so schön und wollte daraus gern etwas genäht haben. Also habe ich die Reste für ihre Tunika genommen. Und weil ich es besonders schön machen wollte, habe ich vorn eine Paspel eingenäht.
Leider ist mir die Paspel manchmal in die Naht gerutscht. Da wäre es sicher besser gewesen, erst die Paspel und dann im zweiten Arbeitsgang das Rockteil anzunähen. Ich habe hier dann geschummelt und nur die Stellen aufgetrennt, wo die Paspel verschwunden war. Das ist nich wirklich schön, aber es ist akzeptabel.
Damit die Tunika nicht zu trist wird, habe ich die Paspel und das Halsbündchen in rosa angenäht. Ich finde, das gibt der Tunika den letzten Pfiff:


Katharina fand die Tunika so schön, dass sie sie gleich am Dienstag in den Kindergarten anziehen wollte. Na, warum eigentlich nicht. Und ich hatte auch noch mein Shirt mit den passenden Stoffen im Schrank.
 
Nun war aber meine Überlegung, dass es für den Fotografen ja wohl ein neues Teil bräuchte. Gestern habe ich für Katharina eine neue Tunika genäht. Dafür habe ich dann einen Stoff verwendet, den ich schon eine ganze Weile liegen habe, weil er sooo schön ist. Leider habe ich bei der Tunika nicht richtig aufgepasst und das hintere Rockteil an das vordere Kleidteil genäht und umgekehrt.
Aufgefallen ist es mir natürlich erst, als ich die Nähte schon abgesteppt hatte und mein Kleid fast fertig war. Super... Ich habe dann einfach das längere Teil abgeschnitten. So sieht die Tunika dann eben ein bisschen anders aus. Das Halsbündchen habe ich aus rotem Stoff genäht. An dieser Tunika habe ich dann rote Ärmelbündchen angenäht.
Die Tunike ist zwar schön, aber für den Fotografen fand ich sie nicht so schön. Da fehlte noch irgendetwas. Mir fiel dann der Hafenktizstoff mit Glitzer an, das wäre doch das richtige. Auch Katharina war gleich Feuer und Flamme, logisch bei Glitzer. Den Stoff habe ich heute gleich gewaschen und meine Jungs haben den Stoff dann gleich in den Trockner gepackt, so konnte ich gleich anfangen, als ich dann nach der Arbeit nach Hause gekommen bin.

Bei Versuch Nummer drei ist dann auch fast nichts schief gegangen und ich habe eine schöne Tunika genäht.
Katharina ist natürlich begeistert, schließlich glitzern die Rehe. Mir persönlich gefällt die erste Version am besten, aber wahrschienlich, weil mir der Stoff so gut gefällt und ich meine beiden Oberteile daraus auch sehr gern trage. Nun bin ich ja mal auf die Fotos gepsannt und, ob ich Katharina morgen wohl zwei Flechtezöpfe flechten darf... ;-)

Mittwoch, 13. April 2011

Ottobre-Tunika

Heute Abend habe ich mir überlegt, dass ich auch mal wieder ein paar neue Sachen im Schrank gebrauchen könnte. Stoff hatte ich mir vor einiger Zeit hier schon bestellt. In diesem Shop gibt es die Möglichkeit, Stoffpakete zusammen zu stellen, bei Abnahme von 5 Metern kostet der Meter dann nur noch 6 EUR – meist kann ich dem nicht widerstehen.

Als Schnitt habe ich mal wieder die Tunika aus einer der ersten Ottobre-Damenzeitschriften genommen. Die Tunika habe ich schon in unzähligen Farben genäht und zwei davon habe ich noch immer. Eine von diesen beiden habe ich mir schon 2007 genäht…

Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich in meinen Schnitten Ordnung habe, aber irgendwie muss ich das was falsch im Kopf haben, es hat eine Weile gedauert, bis ich den passenden Schnitt hatte.

Ich habe, wie immer, einfach drauflos geschnitten und hatte Glück, dass mein Stoff gereicht hat. Ich habe die Tunika heute auch noch zusammengenäht und musste feststellen, dass die Ärmel reichlich eng sind.

Das ist mein leidiges Problem, bei den meisten Schnitten, dass mir die Ärmel immer zu eng sind, aber ich schneide dann immer das Schnitt-Teil der Ärmel auf und dann passt es. Bei meiner Tunika lag ein Ärmel drin, der nicht aufgeschnitten ist. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, warum das so ist, habe den Gedanken aber nicht bis zu Ende verfolgt… Nun sind also die Ärmel zu eng, da der Stoff aber sehr dehnbar ist, denke ich, wird es gehen.

Morgen werde ich dann noch die Säume und das Halsbündchen machen und mich dann über mein neues Oberteil freuen. Und wenn das erledigt ist, werde ich Ordnung in meine Schnitte bringen! Jawohl!!!

IMG_2121  IMG_2127 Morgen habe ich dann hoffentlich auch ein besseres Foto, aber Steffen war heute Abend nicht mehr zu einem vernünftigen Foto zu bewegen. Männer!

Sonntag, 25. September 2016

Birds & Leaves

Seit einer ganzen Weile schon gibt es in Wernigerode im Bastelladen auch Stoffe. Kürzlich bin ich über die Stoffe Birds & Leaves gestolpert. Ein himmlisch weicher Sweat, aber nicht so unheimlich dick, genau das Richtige für den Herbst. Also habe ich erst einmal von den Vögeln einen Meter und von den Blättern einen halben Meter gekauft.

Daraus habe ich mir Donnerstag ein Sweatshirt nach dem Ottobre-Schnitt genäht. Wenn der Schnitt erst einmal fertig ist, geht das ja wirklich fix.
Der Stoff ist wirklich traumhaft und ich glaube, das Shirt wird mein neues Lieblingsshirt.

In der letzten Woche kam die neue Meine Nähmode, die einzige Zeitschrift, die ich noch im Abo habe. Bisher habe ich daraus allerdings nur ein Teil genäht. Beim Durchblättern ist mir eine Tunika aufgefallen, die mir sehr gut gefiel. Also habe ich morgens schnell geguckt, wie viel Stoff ich bräuchte. Dabei habe ich mich verguckt, ich war der Meinung, ich bräuchte 1,50 m, zum Glück habe ich dann 2 Meter gekauft, denn die brauchte ich auch.

Den Schnitt für die Tunika habe ich heute kopiert, allerdings eine halbe Ewigkeit dafür gebraucht, denn die Bögen der Nähmode finde ich persönlich reichlich unübersichtlich. Tja und hätte ich mir dann nicht nur den Zuschnittplan angesehen, sondern die Stoffe auch so aufgelegt, dann hätte ich aus meinen zwei Metern Stoff auch meine Ärmel noch rausbekommen. Da ich mir den Plan aber nur angesehen habe und das war's, blieb für meine Ärmel nicht ausreichend Stoff übrig. :-(

Also habe ich überlegt, erst einmal den Rest zusammen zu nähen und dann kann ich ja überlegen. Tja und da kam dann das nächste Problem, denn bei einem Schnittteil  hätte ich was ansetzen müssen.
Super, das läuft ja heute richtig toll. Logisch, dass ich nicht mehr ausreichend Stoff hatte, so hat meine Tunika hinten nun ein angesetztes Teil. Zusammengenäht habe ich meine Tunika heute schon und sie sitzt wirklich gut.
 
Leider habe ich mal wieder das übliche Problem, dass der Ausschnitt relativ weit ist und da ich immer friere und selbst im Sommer ein Unterhemd anziehe, sieht man natürlich wieder die Träger. Also habe ich den Ausschnit dieses Mal nicht mit einem schmalen Streifen eingefasst, sondern einen breiteren Streifen genommen. Und: Der Ausschnitt ist nahezu perfekt geworden.
Zumindest am Bügel fügt sich der Halssausschnitt perfekt an das Teil. Mal sehen, wie es dann getragen wirkt.

Nun muss ich nur noch überlegen, ob ich morgen nochmal einen Meter von dem Stoff kaufen möchte oder ob ich den Ärmel aus anderem Stoff nähe.
Wenn ich mir das Foto so ansehe, gehe ich morgen wohl doch nochmal Stoff kaufen... Ups, das wird dann eine ziemlich teure Tunika...

Samstag, 30. Oktober 2021

Langhaarshirt

Vor einigen Tagen habe ich in Wernigerode einen schönen Jersey gesehen. Zunächst bin ich ein paar Tage um den Stoff "herumgeschlichen", aber irgendwann habe ich ihn mir doch gekauft. Dieses Mal habe ich mir vorher überlegt, was ich daraus nähen wollte. Ich wollte mir mal wieder die Tunika aus einer der früheren Ottobre-Damenzeitungen nähen. Morgens vor der Arbeit habe ich noch schnell geguckt, wie viel Stoff ich brauche. Laut Schnitt brauchte ich 1,50 m, sicherheitshalber habe ich aber 2 m gekauft.

Heute habe ich dann den Schnitt kopiert und mein Shirt zugeschnitten. Ein wenig stutzig bin ich dann aber geworden, weil ich nur noch so wenig Stoff über hatte, dabei hatte ich doch gut 50 cm mehr gekauft als angegeben. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass es zwei unterschiedliche Tuniken gibt, für die erste Tunika, die normal lang ist, reichen 1,50 m, für meine, die länger und weiter ist, brauche ich doch glatt 1,75. Da habe ich mit meinem Sicherheitskauf aber echt Glück gehabt. 

Das Nähen ging wirklich einfach. Den Schnitt habe ich schon öfter genäht. Ich musste über mich schmunzeln: Ich habe an meiner Ovi die Fäden gewechselt, damit die Farbe zum Stoff passt und habe - wie bisher - mal wieder die Fäden angeknotet... Dann fiel mir ein, dass ich ja eine supermoderne Maschine habe, die die Fäden mit Luft durchpustet, sie heißt ja nicht umsonst Airthread... 😂 Na klar, ich habe meine Fäden dann durchpusten lassen. Das geht so gut und macht auch irgendwie Spaß.

Meine Tunika habe ich heute fertig bekommen, allerdings habe ich mal wieder mit dem Halsbündchen gekämpft. Ich habe so gut gesteckt und probiert, allerdings fehlte am Ende wieder ein Stück Einfassstreifen und ich musste diesen wieder ziemlich ziehen. So habe ich an einem Ende mal wieder ein paar Fältchen.


Wenn ich meine Haare allerdings offen trage, dann fällt dieser kleine Makel gar nicht auf, so ist es denn also ein "Langhaarshirt" geworden. 😂

Zum Fotografieren bin ich mal wieder auf den Balkon gegangen und habe mich sogar ein wenig in Schale geschmissen. Wenn ich jetzt sage, dass ich wegen der Fotos heute morgen extra beim Friseur war, glaubt mir das wohl keiner. Also lasse ich es. 😉Beim Friseur war ich, aber nicht wegen der Fotos. 

Die Fotos hat heute Steffen gemacht. Mit ein paar Anweisungen und Wiederholungen hat das auch ganz gut geklappt.

Notfalls könnte ich sogar die Jacke anziehen, die ich mir zu Jonathans Zeugnisausgabe genäht habe. Für die Fotos habe ich sogar Omas Kette aus dem Schrank geholt.
Zu der Knopfkette gibt es eine Geschichte, die ich noch erzählen muss. Vor einer ganzen Weile hatte meine Kollegin die Kette auf Arbeit um (ich war noch gar nicht lange da) und ich musste immer auf die Kette gucken, um zu erkennen, was es für Motive sind. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass es Knöpfe und Scheren sind. Immer, wenn sie die Kette auf Arbeit umhatte, musste ich sie bewundern. Als wir Anfang Oktober in Berlin waren, hat meine Kollegin mir die Kette zu meinem Kleid angeboten, um sie mir dann sogar zu schenken. Vor lauter Freude musste ich sie erst einmal ganz fest drücken.

Mit meiner Tunika bin ich zufrieden, auch wenn sie ein, zwei kleine Fehler hat (das Halsbündchen und die Falten im Vorderteil sitzen leider nicht mehr ganz mittig, sie haben sich verschoben, als ich die Teile mit der Ovi zusammengenäht habe). Ich denke, ich werde nach dem Schnitt noch ein Teil nähen, Stoff habe ich noch ausreichend.

Donnerstag, 14. April 2011

Ottobre-Tunika

Heute nach der Arbeit habe ich meine Tunika fertig genäht. Zunächst habe ich mit meiner Nähmaschine gekämpft, irgendwie hatte ich gehofft, dass sie auch Jersey schön näht. Nachdem ich dann aber den Obertransportfuß genommen habe, ging es besser. Für den Halsausschnitt hat mein Stoff leider nicht mehr ganz gereit, so dass ich den aus mehreren Stücken zusammensetzen musste, wieder etwas unorthodox, aber mir gefällt’s.

Heute habe ich dann Johannes zum Fotografieren mit genommen und ich muss sagen, er hat seine Sache gut gemacht.

IMG_2132 IMG_2135 IMG_2137 Das einzige Manko ist, dass der Ausschnitt nicht Unterhemdtauglich ist, die Träger blitzen immer vor. Na, dann mache ich eben ein Tuch um… ;-)

Donnerstag, 18. August 2016

Ich war im Paradies

Ich glaube bald, gestern war der schönste Urlaubstag für mich: Wir waren nämlich mal wieder in Delmenhorst. Wir sind nicht wegen der Stadt oder einer Sehenswürdigkeit dorthin gefahren, nein, wir haben Katharina besucht. Ach, ich habe mich auf diesen Tag schon so ewig gefreut. Kurz bevor unser Urlaub begonnen hat, habe ich gefragt ob wir sie mal wieder besuchen kommen dürfen. Und dann haben wir uns einen Termin ausgemacht, der an einem Dienstag oder Mittwoch sein musste. Also Mittwoch in unserer letzten Urlaubswoche, so als krönender Abschluss des Urlaubs. Wegen der Fahrt zu Katharina habe ich sogar den Besuch der Quiltausstellung in Lübbecke gecancelt, innerhalb von drei Tage zweimal so weite Strecken fahren, das ist mir dann doch nichts.

Für die Fahrt hatte ich mir wieder zwei Jane-Blöcke vorbereitet. Dabei bin ich schon wieder von meinem Plan, Reihe für Reihe zu arbeiten, abgewichen, denn ich habe nach Appli- und Handnähblöcken gesucht. Ich habe mich dann für einen Block aus Reihe F und einen aus Reihe K entschieden. Allerdings habe ich auf der Fahrt nur einen Block genäht. Ich habe mich zunächst für den Block entschieden, wo der Hintergrund nicht gepatcht werden muss.
F13 - Tour de France
Klar sieht man die Applistiche ein wenig, daran muss ich noch ein bisschen mehr arbeiten und wie auch bei den letzten Applikationen waren diese irgendwie ein bisschen zu groß. Ich weiß gar nicht, was ich da immer falsch mache...

Bei Katharina haben Steffen und ich uns nach einem ausgiebigen Frühstück dann getrennt. Aber nur für ein paar Stunden. ;-) Er ist mit Katharina nach Bremen zum Weserstadion gefahren (ok, das hätte auch mich gelockt) und ich bin mit Katharina nach Ganderkesee zum Stoffladen gefahren.
 

Ich habe mich dort gefühlt, als wäre ich im Paradies. All diese vielen schönen Stoffe, dann lagen die passenden Farben immer gleich übereinander. Ich konnte mich gar nicht sattsehen und musste immer wieder über die Stoffe streicheln. Beim ersten Rundgang konnte ich mich gar nicht entscheiden und wäre wohl fast ohne einen Stoff aus dem Laden rausgegangen. Aber zum Glück haben Katharina und ich noch eine weitere Runde gedreht und so habe ich dann meine Stoffe gefunden:
Daraus wird eine Tunika aus der allerersten Damen Ottobre. Damit werde ich wohl gleich am Wochenende anfangen.  Und auch meine kleine Katharina ist nicht zu kurz gekommen. An diesen beiden Stoffen konnte ich beim besten Willen nicht vorbei gehen:
Auf der Rückfahrt nach Hause hat sie mir schon gesagt, was sie daraus genäht haben möchte und wie ich die Stoffe anordnen soll. Sie war ganz aufgeregt, als sie davon erzählt at. Einfach süß... Und in der Restekiste habe ich noch einen Bienenjersey gefunden, daraus wird ein T-Shirt für Katharina.
Wir waren dann noch in Delmenhorst in einem weiteren Stoffladen, aber da ich ja schon Stoffe gekauft hatte, habe ich mich da zurückgehalten. So gut möchte ich es auch mal haben: Fünf Minuten in die oder fünf Minuten in die andere Richtung und schon im Paradies sein... Den Rest des Tages haben wir dann bei Katharina auf der Terrasse und auf einem Spielplatz in ihrer Nähe verbracht. Ich habe traumhafte Quilts gesehen, einer schöner als der andere. Wir haben uns viel zu erzählen gehabt, der Tag verging viel zu schnell und irgendwann war es dann an der Zeit, die Heimfahrt anzutreten.
Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Es war ein wunderschöner Tag, wie geschrieben: Ein krönender Urlaubsabschluss. Vielen Dank liebe Katharina für diesen tollen Tag. Es war sehr schön bei und mit Dir!