Sonntag, 15. März 2020

Ein neues Speziallineal

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare, wie immer habe ich mich sehr über jeden einzelnen gefreut.

Im Moment bin ich gerade dabei, einen Quilt zum Geburtstag zu nähen. Ach ja, der Geburtstag ist in zehn Tagen, sonst wär' es ja auch irgendwie langweilig bei mir. Ich wollte mit dem Quilt eigentlich schon viel früher anfangen, aber dann habe ich in der Anleitung gelesen, dass ich 240 Quadrate benötige, bei denen ich dann die Mitte markieren muss, war meine Motivation erst einmal dahin. Darüber habe ich, als ich die Packung gekauft hatte, beim besten Willen nicht nachgedacht. Da fand ich mal wieder nur die Stoffe schön.
Im Netz hatte ich kürzlich auf einem Blog von einem Speziallineal gelesen. Das Teil nennt sich Folded Corner Clipper und ist dafür gedacht, wenn Dreiecke aus Quadraten genäht werden. Sonst muss man ja auf einem Quadrat die Mitte markieren und bei diesem Lineal spart man sich dies und legt stattdessen das Lineal an der Kante an, schneidet die Ecke ab und hat dann passend die Nahtzugabe.
Bei den ersten Quadraten habe ich mich ein wenig schwer getan, besonders, wenn das zweite Dreieck angenäht werden musste, aber nachdem ich das Prinzip einmal verstanden hatte, ging es. Der "Trick" dabei ist, den Block einfach um 90 Grad nach rechts zu drehen. So kommt das Quadrat wieder an die Seite, an der das Lineal einfach nutzbar ist.
Ich habe dann immer die Blöcke einer Farbe genäht und alle mit den Connectorecken vorbereitet. So konnte ich gleich "in Kette" nähen.
Drei Farben des Quilts habe ich gestern zu Blöcken geschnitten und genäht. Es liegen noch ein paar Farben vor mir, aber ich muss sagen, mit dem Lineal lassen sich die Blöcke wirklich leichter und schneller nähen. :-)

Freitag, 13. März 2020

Herzen über Herzen

Ihr Lieben, ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr ich mich freue, wenn ich im Briefkasten einen schönen Brief vorfinde. Ja, in den letzten Tagen habe ich oft gelächelt. Und ja, das ist Katharina wieder aufgefallen.

Am Donnerstag hatte ich liebe Post von Regina bekommen. Regina schrieb, dass 25 Jahre schon eine lange Zeit sind. Und ja, ich finde, sie hat Recht damit und so hat sie mir vier wunderschöne Herzblöcke genäht:
Herzlichen Dank liebe Regina, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Heute hatte ich gleich zwei weiche Briefumschläge in der Post. Zum einen hatte ich einen Brief von Este. Auch sie hat mir ein schönes Herz genäht. Schaut mal:
Genauso habe ich es mir vorgestellt: Ganz viele unterschiedliche Herzen in vielen unterschiedlichen Farben und Stoffen. Herzlichen Dank liebe Este, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Der zweite Briefumschlag kam von Birgit. In der Facebookgruppe, in der ich unterwegs bin, habe ich auch gefragt, ob wir tauschen wollen. Und auch dort war die Resonanz so überwältigend groß und so konnte ich heute den ersten Brief aus der Gruppe öffnen. Diese drei tollen Blöcke habe ich bekommen.
Auch das sind wunderschöne Blöcke, die beiden Herzen rechts und links sind mit Log Cabin genäht. Die Stoffe finde ich auch sehr schön und so finden drei wunderschöne Blöcke Einzug in die Quilts. Herzlichen Dank liebe Birgit, ich habe mich sehr darüber gefreut.

So könnte es von mir aus weitergehen, es macht Spaß, mal richtige Briefe und nicht nur Rechnungen aus dem Briefkasten zu holen. Und ich freue mich immer wieder über die Gemeinschaft der Quilter, wo solche Aktionen möglich sind. 😗😘

Dienstag, 10. März 2020

Mama, du lächelst so schön!

Ja, denn das war heute eine große Überraschung, die ich im Briefkasten hatte: Die ersten Blöcke für unsere Silberhochzeitsquilts. Schaut doch mal:
Diese zwei schönen Blöcke hat mir Andrea genäht. Herzlichen Dank liebe Andrea, ich habe mich sehr darüber gefreut. 😍 Schön finde ich, dass sich bei den Herzen die Stoffe abwechseln, einmal ist das große Herz hell und beim anderen Block ist das kleine Herz hell - und umgekehrt.

Ach, ich freue mich so sehr. Ich habe ja doch eine Weile überlegt, ob ich es wagen kann, euch ein zweites Mal um einen Tausch zu bitten. Aber wie man sieht, kann ich und ihr habt Lust, mit mir zu tauschen.

Naja und als ich den Brief aufgemacht habe, war Katharina total begeistert und meinte am Ende eben "Mama, du lächelst so schön!". Ja, tue ich, mein Kind, auch jetzt noch, denn ich freue mich.

Sonntag, 8. März 2020

Der Bogenrand

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder an meinem Appli-Wartequilt gearbeitet. Nein, nicht beim Warten, sondern zu Hause. Das lag aber einzig daran, dass ich nicht so oft warten muss, da die Trainingszeit von Jonathan anders liegt und da fahre ich dann meist abends von zu Hause los und hole ihn dann ab. Aber hin und wieder warte ich dann doch, hier kommt der Beweis.
 
 
Den restlichen Rand habe ich dann zu Hause appliziert. Dabei kam auch wieder das Nadelkissen zum Einsatz, welches ich geschenkt bekommen habe.
Das ist ein total schönes Nadelkissen und ich benutze es sehr gern.

Der Bogenrand an meinem Top ist inzwischen fertig appliziert.
 
 
Ich finde, der Rand sieht sehr schön aus. Nun geht es an's Besticken des Tops. Ich überlege nur, ob ich unter die Stickereien Stabilisator bügeln soll oder ob ich es so versuche... Und dann muss ich gefühlte einhundert Jojos machen. Oh je, die liegen mir doch gar nicht...

Samstag, 7. März 2020

Lasst uns noch einmal tauschen!

Könnt ihr euch noch erinnern? Vor nun schon sechs Jahren habe ich euch um einen Tausch gebeten: Ein Blumenblock gegen ein Stück Stoff. Aus den wunderschönen Blumenblöcken habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag einen Quilt genäht: Meinen Geburtstagsblogquilt. Das war eine tolle Aktion und hat mir - und euch hoffentlich auch - ganz viel Spaß gemacht.

Ich würde gern noch einmal mit euch tauschen und warum, erzähle ich euch jetzt. Steffen und ich haben am 30. August Silberhochzeit. Ich kann es noch immer nicht fassen, dass wir wirklich schon 25 Jahre miteinander verheiratet sind,  na gut, derzeit sind es noch keine 25, sondern 24 1/2 Jahre. Aber auch das ist schon eine Leistung und es hätte auch ganz schnell anders sein können. Das weiß ich spätestens seit Mai 2014.

Steffen hatte mich vor ein paar Tagen oder waren es ein paar Wochen (?) gefragt, ob ich uns zu unserer Silberhochzeit auch einen Quilt nähen werde. Ähm, nein, das hatte ich nicht vor und bis heute Vormittag habe ich daran auch keinen weiteren Gedanken verschwendet. Und dann fiel mein Blick auf meinen Geburtstagsblogquilt und so kam mir der Gedanke, euch um einen weiteren Tausch zu bitten: Einen Herzblock im Tausch gegen ein Stück Stoff (25 x 25 cm) eurer Wunschfarbe.
Ich wünsche mir helle Blöcke 20 cm groß (mit NZG 21,5 cm) mit Herzen, egal ob appliziert oder genäht. Das ist ganz egal, die Herzen sollten in rot oder rosa oder altrosa sein. Alles andere ist euch überlassen. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr wieder dabei seid und mit mir tauscht. Am Ende möchte ich daraus zwei Quilts nähen, einen für Steffen und einen für mich. 😍 Daher wäre es schön, wenn ich die Blöcke bis Ende Juni bekommen könnte. Dann habe ich noch zwei Monate Zeit, um die Quilts zu nähen.

Nun bin ich sehr gespannt und aufgeregt, ob ich vielleicht bald Post bekomme. Meine Adresse findet ihr hier.

Donnerstag, 5. März 2020

Monatsfragen 2/2020

Durch einen anderen Blog bin ich auf die Rückblick-Monatsfragen von hier gestoßen. Die Idee finde ich gut und so versuche ich mal, das über ein ganzes Jahr zu verfolgen. So ein Rückblick am Monatsende ist ja gar nicht schlecht.

1) Welcher Blog-Beitrag war dein beliebtester?

Der beliebteste Blogbeitrag bei meinen Lesern war in diesem Monat "Die Zeit war reif". Ich muss gestehen, ich habe heute das erste Mal danach geguckt, welcher Beitrag wie oft angesehen worden ist.

2) Welchen Hobbies bist du diesen Monat nachgegangen?

Ich habe genäht (Pachtwork und Kleidung), gestickt, appliziert.

3) Was war von deinen Hobbies dein schönstes Projekt?

Mein schönstes Projekt diesen Monat war mein schwarzes Kleid, der Anlass war nicht schön, aber das war in diesem Monat mein Herzensprojekt.

4) Welches Lied hat dich diesen Monat begeistert?

Ganz klar "So wie es ist" von Heinz Rudolf Kunze. Am 6. Februar waren Steffen und ich in Wernigerode zum Konzert von ihm. Es war ein wunderschöner Abend und plötzlich war da dieses Lied. Paare haben ja meist IHR Lied, bei uns ist das nicht so, wir sind dafür einfach beide zu wenig Romantiker, aber das Lied hat uns gefunden. Wir haben es beide gespürt und da war was, ich kann es nicht beschreiben...

5) Welches Erlebnis würdest du als besonders beschreiben?

Besonders war unser Besuch in Dessau in der Meisterhaussiedlung. Ja, dieser Ausflug war etwas Besonderes.

6) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Achtu, ich glaube nicht, dass es ein besonderes Genusshighlight gab, oder doch: Das Essen auf der Geburtstagsfeier unserer Freundin, das war total lecker.

7) Wer war dein fleißigster Kommentator auf deinem Blog?

Das kann ich gar nicht sagen und ich weiß auch gar nicht, wo ich das nachvollziehen kann. Aber ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, erst recht dann, wenn bei mir die Zeit rar ist und ich auf den anderen Blogs weniger kommentiere.

8) Welches Buch, Artikel, Beitrag hat dich am meisten begeistert?

Als ich Jonathan im Februar nach Göttingen zum Zug gefahren habe, habe ich in der dortigen Bahnhofsbuchhandlung ein Kinderbuch entdeckt: "Vielleicht" - eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jeden von uns. Ja, das ist ein tolles Buch und es ist so wahr.

9) Was hast du dir gegönnt?

Gegönnt habe ich mir - siehe Frage 3 - Stoff für zwei Kleider: Zum einen für das Kleid zu Omas Beisetzung und zum anderen Stoff für das Kleid zu unserer Silberhochzeit im August.

10) Was war an diesem Monat negativ?

Dass meine Oma am 9. Februar verstorben ist. Sie fehlt mir sehr, aber es sei ihr von Herzen gegönnt, dass sie irgendwann gehen durfte und sich nicht Ewigkeiten quälen musste...

Mittwoch, 4. März 2020

Potsdam und ich

Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinen letzten Posts. Das Kit hat einen neuen Besitzer gefunden und ist auch schon angekommen - und ich bin froh, dass es aus meinem Dunstkreis weg ist, ich hätte es nicht genäht. :-( Künftig überlege ich mehr, ehe ich mir was bestelle. Ganz bestimmt! Wirklich! ;-)

Am Sonnabend war die Beisetzung und ich habe mich in meinem Kleid wohl- und sicher gefühlt. Hört sich jetzt sicher irgendwie komisch an, aber mir war es wichtig, auch für diesen Anlass ein Kleid genäht zu haben.

Am Montag stand nun unser Kurzurlaub in Potsdam an, allerdings stand alles von Anfang an unter keinem guten Stern. Katharina kam Freitag weinend aus der Schule nach Hause, da sie Halsschmerzen hatte. Dazu gesellte sich dann auch noch Fieber, so dass sie fiebernd mit zur Beisetzung musste (es war ja niemand mehr da, bei dem sie hätte bleiben können). Katharina hat sich aber gut geschlagen, dank Fiebersaft. Am Sonntag waren wir dann mit ihr beim Kindernotdienst, nach einer halben Stunde Warten im Treppenhaus und einer weiteren dreiviertel Stunde Aussicht auf Warten, haben wir unsere Karte wieder genommen und sind nach Hause gefahren. Da war sie liegend auf dem Sofa doch besser aufgehoben. Bei manchen Kindern habe ich mich dann aber doch gefragt, warum sie beim Notdienst waren, sie sind ganz fidel dort rumgehüpft und hatte viel Spaß und Freude. Am Montag war ich dann mit ihr hier beim Arzt und der hat sie eine Woche aus dem Verkehr gezogen. Na super, wir wollten doch zwei Tage nach Potsdam. Am liebsten wär ich gar nicht gefahren, aber dann wären sowohl die Eintrittskarten als auch das Hotelzimmer verfallen. Also sind wir gefahren, aber so richtig entspannend war es nicht.

Am Montag haben wir uns zunächst im Museum Barberini die Monet-Ausstellung angesehen. Von der Ausstellung hatte ich zufällig im Fernsehen gehört und beschlossen, dass ich mir die gern ansehen möchte.
Es war schon faszinierend, so viele Gemälde von Monet auf einmal zu sehen. Und wie vielfältig er gemalt hat.
Wie man sieht, hatten wir am Montag traumhaft schönes Wetter. Und so konnte ich in aller Ruhe mein rotes Kleid ausführen, welches ich am Wochenende noch einmal geändert habe.
Ein Foto von mir im Kleid gibt es leider nicht aus Potsdam, sondern nur aus unserem heimischen Wohnzimmer.
Ich habe Ober- und Rockteil noch einmal komplett auseinander getrennt und dann einen Streifen dazwischen gesetzt. So sehe ich zwar immer noch dick, aber nicht mehr schwanger aus. 😂Und ich fühle mich in dem Kleid nun so richtig wohl.
 
Am Montag Abend hatten wir im Nikolaisaal in Potsdam dann das Konzert: Die Udo Jürgens Story. Alex Parker hat gesunden und Gabriela Benesch hat dazu Anekdoten und Erzählungen von Udo Jürgens vorgetragen. Leider habe ich es, so lange Udo Jürgens noch lebte, nie geschafft, ein Konzert von ihm zu besuchen. Aber ich muss sagen, der Abend war dafür eine Entschädigung, wenn ich die Augen geschlossen habe, hätte dort vorn wirklich Udo Jürgens sein können. Es war wirklich wunderschön.
Und weil ich einmal so im Flow war, habe ich mir für den Abend auch ein Kleid genäht. Schließlich machen Steffen und ich so etwas äußerst selten und dann muss es eben auch richtig gewürdigt werden.
Ich habe mich wieder für das Kleid Chloe entschieden, als Stoff habe ich den Stoff Falling Leaves genommen. Der lag schon eine ganze Weile bei mir im Schrank.
 
Der Stoff hat am Rand eine Bordüre und damit die Blätter auch in die richtige Richtung fallen, habe ich mein Rockteil quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Da der Stoff in beide Richtungen dehnbar ist, war das ok. So fallen die Blätter dann auch nach unten, so, wie es sein muss.
Auch in diesem Kleid habe ich mich wohlgefühlt. Vielleicht sollte ich öfter mal ein Kleid tragen?

Übernachtet hatten wir im Hotel Mercure, zu DDR-Zeiten war es das Interhotel Potsdam. Dort war ich mit meinen Eltern mal im Urlaub. Hier hatte ich davon schon einmal kurz geschrieben. Das Zimmer war schön, das Bad allerdings echt gewöhnungsbedürftig: Zum einen gab es keine Tür, zum anderen gab es vor Dusche und Toilette nur eine Schiebetür, man konnte also entweder nur die Dusche oder aber die Toilette schließen und oben war es trotzdem offen. Das war ein absolutes Manko für mich und die Größe des Bades...
 
  
Warum Bäder ohne Tür gebaut werden, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Aber egal, für eine Nacht war es ok.
Am Dienstag wollten wir uns eigentlich noch irgendetwas in Potsdam ansehen, nachdem uns dann aber ein Anruf von Jonathan erreichte, der uns erzählte, dass er sich in der Schule mehrfach übergaben hatte, war meine Laune wieder auf dem Unter-Nullpunkt und ich hatte keine Lust mehr auf Potsdam. Irgendwie scheint es zwischen mir und Potsdam nicht zu passen...
Wir sind dann, bevor wir nach Hause gefahren sind, noch nach Berlin gefahren, da wir dort vor einem Jahr in einem ganz tollen Patchworkladen waren. Den Laden haben wir gefunden, zehn nach eins waren wir da, um festzustellen, dass von eins bis drei Mittagspause ist. Es war wohl einfach nicht mein Tag... Auf jeden Fall war die Fahrt nach Berlin für die Katz. Naja, eigentlich bräuchte ich ja keinen Stoff, aber schön wäre es gewesen.

Ach ja, als ich als Kind mit meinen Eltern in Potsdam war, hatte ich im Restaurant von einem Kellner eine kleine Marzipanente geschenkt bekommen. Bei unserer Abreise hatte ich sie leider auf der Fensterbank im Hotelzimmer  vergessen. Immer, wenn wir an Potsdam vorbeigefahren sind, habe ich meine Eltern nach der Ente gefragt. Ich hatte ja so eine winzig kleine Hoffnung, dass ich in der Fensterbank eine kleine (Marzipan)Ente vorfinde - aber die Fensterbank war leider leer. 😓

Freitag, 28. Februar 2020

Das Heidikleid ist zu klein...

...das schrieb Katharina heute und da fielen mir gleich wieder meine Massen an Heidistoff ein, aus denen meine Katharina inzwischen rausgewachsen ist. Heidi ist nichts mehr für sie, genauso wenig wie Biene Maja oder das Sandmännchen und so habe ich einen großen Stapel Stoff aussortiert, der sich demnächst auf den Weg in den Norden macht. Dabei fiel mir auch ein Stoff in die Hände, den ich mal für mich gekauft hatte und der jetzt gern ein Tulpenkleid werden wollte.

Zu meiner Kollegin sage ich ja immer, wenn der Schnitt fertig ist, dann ist ein Kleidungsstück recht schnell genäht. So war es auch mit meinem Kleid heute.
Allerdings habe ich absolut gepannt, denn ich habe das Vorderteil, bevor ich es an den Rock genäht habe, auf die gleiche Länge wie das Rückenteil geschnitten. Leider habe ich nicht darüber nachgedacht, warum das Vorderteil länger ist, so sehe ich jetzt nicht nur dick, sondern auch noch schwanger aus. Dick bin ich, schwanger jedoch nicht. 😂😂😂
 
Gerade auf dem Foto sieht man, warum das Vorderteil länger ist, als das Rückenteil, denn das Rockteil wird nun doch ganz schön hochgezogen. Auf jeden Fall weiß ich jetzt aber, was ich beim Silberhochzeitskleid nicht machen sollte.
Auch wenn das Kleid nicht ganz so schön wie mein schwarzes und das Jugendweihekleid geworden ist, mag ich es trotzdem gern und werde es am Montag mit nach Potsdam nehmen, dann kann ich auswählen, welches Kleid ich abends in's Konzert anziehe.

Mittwoch, 26. Februar 2020

Summer Moon BoM

VERKAUFT!Manchmal habe ich Anwandlungen, wo ich mich hinterher frage, warum. So war es mit dem Quilt Summer Moon. Als ich Bilder davon gesehen habe, war ich hin und weg, aber als die erste Lieferung kam, war es, wie es kommen musste: Die Stoffe sprechen mit mir nicht und so konnte ich den Quilt nicht nähen.

Daher möchte ich das Kit mit Anleitungsbuch gern verkaufen. Zusätzlich hatte ich noch 5 Yard Rückseitenstoff gekauft. Vielleicht findet sich ja jemand, der diese Stoffe mag und den Quilt gern nähen möchte.
Der Quilt wird ca. 70 x 78 Inch groß und besteht aus traditionellen Patchworkblöcken in unterschiedlichen Größen. Das Kit enthält alle Stoff für die Vorderseite und Bindung und den separaten Rückseitenstoff.
 
 
 
Ich hätte dafür gern 220 EUR, das Porto innerhalb Deutschlands übernehme ich. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand dafür findet. :-)

Dienstag, 25. Februar 2020

Der Rest vom Watercolor-BOM

Irgendwie habe ich ja mit dem Watercolor-BOM gehadert und wusste überhaupt nicht, wie ich die Blöcke miteinander kombinieren sollte.

Bis es soweit war, musste ich aber erst einmal die letzten drei Blöcke besticken, damit bin ich ein wenig in's Hintertreffen geraten. Also habe ich mich immer mal wieder hingesetzt und die Blöcke bestickt.
Den Dezemberblock habe ich wieder ein wenig anders bestickt, als Cotton & Color. Mir gefiel das bestickte Haus und das Fenster nicht, also habe ich es weggelassen. ;-) Zwei der Tannen habe ich mit Seidenband bestickt, das erinnert mich an die Tannen/Fichten meiner Kindheit.
 
Ich denke, so kann ich mit dem Block zufrieden sein. Eigentlich hätte ich gedacht, dass nun noch ein weiterer "Winter"block folgt, aber der Block vom Januar passte da so gar nicht in meine Vorstellung.
Eine Burg, die für mich eher zum Sommer gepasst hätte. Egal, bestickt habe ich den Block, jedoch auch wieder ein bisschen anders, als in der Anleitung. Die Fahnen z. B. habe ich nicht bestickt. So sehen sie für mich luftiger und leichter aus.
Der Block vom Februar, der letzte dieses Bom, passte dann wieder jahreszeitlich, es war eine Vase mit Schneeglöckchen.
Bei den Schneeglöckchen habe ich es mir ein wenig schwer gemacht, denn das 7 mm breite Seidenband habe ich dann erst gefunden, nachdem der Block fertig bestickt war.
 Spaß gemacht haben die kleinen Röschen, die finde ich immer wieder schön.
Die Schneeglöckchen musste ich ein wenig improvisieren, ich habe die Blütenblätter dann einfach mehrfach gestickt. Entgegen der Anleitung habe ich meine Schneeglöckchen noch mit grün bestickt und auch ein, zwei Blätter angedeutet.
Die größte Schwierigkeit bestand dann aber darin, die Blöcke zusammenzusetzen und die passende Farbe der Zwischenstreifen zu finden. Damit habe ich mich sehr schwer getan Zunächst hatte ich überlegt, die Blöcke jahreszeitlich passend anzuordnen, allerdings fehlten für den Winter zwei Blöcke. Also habe ich meine Blöcke quer Beet angeordnet.
Einige Varianten habe ich ausprobiert, aber grau, braun, beige hat mir alles nicht gefallen. So habe ich dann ein helles Grün genommen. Von diesem Grün habe ich ungefähr die gleichen Massen, wie von dem dunkelgrauen Stoff, das war nämlich die zweite Variante Rückseitenstoff für den Quilt 6K12B... 😂

Am Sonntag hatte ich meinen Quilt zusammen genäht und gestern das Top geheftet. Zunächst hatte ich in den Nähten um die Blöcke herum gequiltet. Dann wollte ich testen, wie der Quilt hängt. Da der Quilt (vorerst) schön gerade hängt, habe ich ihn mal mit Binding und Tunnel versehen. Allerdings muss ich das Binding und den Tunnel rückseitig noch von Hand annähnen. Ups, da liegen hier nun schon zwei Quilts, die darauf warten. Nun müsste ich da doch mal tätig werden.
So sehr ich während des Projekts mit den Blöcken bzw. deren Zusammennähen gehadert habe, so glücklich bin ich doch jetzt mit meinem Quilt. Und auch die grünen Zwischen- und Randstreifen sehen gut aus und harmonieren mit den Blöcken. Mal sehen, wann ich dann endlich dazu komme, das Binding anzunähen. Hoffentlich dauert es nicht so lange, wie bei dem Küchenquilt, denn da ist der Tünnel von hinten noch immer mit Stecknadeln festgepinnt und das schon seit ein paar Jahren. 😰