Montag, 15. April 2024

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Ich habe es geschafft: Die erste der sieben Prüfungen liegt hinter mir. Heute war es eine 4-Stunden-Prüfung zum Handels- und Gesellschaftsrecht. Das war ja das Thema, welches mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat, einfach aus dem Grund, weil ich das viele, viele Jahre, um genau zu sein 29, nicht bearbeiten musste. Naja und entsprechend groß war meine Sorge davor. Ich habe alle Aufgaben bearbeitet und ich denke, dass meine Ausführungen auf jeden Fall zum Bestehen der Prüfung gereicht haben sollten (und mehr möchte ich eigentlich nicht, naja, vielleicht eine gute Note, das wäre auch nicht schlecht 😂). 

Ich habe eine neue Federtasche. Am Freitag erreichte mich noch ein lieber Brief mit einem Täschchen für mich und einer kleinen Geldbörse für Katharina. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Ich wusste gleich, dass ich die Tasche als Federtasche mit zur Prüfung nehme, dafür ist sie perfekt geeignet und ich habe nur die wichtigsten Stifte reingepackt, damit ich in der Prüfung nicht ewig lange rumsuchen muss und die anderen mit der Kramerei vielleicht störe. Ich war vor der Prüfung sehr ruhig und kein bisschen aufgeregt, wenn ich da noch an die letzte Klausur denke, bei der ich schon vor der Klausur in Tränen ausgebrochen bin und mich gar nicht wieder eingekrieg habe, war das dieses mal komplett anders. Und ich muss sagen, das ist ein tolles Gefühl. Das möchte ich bitte in den nächsten Prüfungen auch haben.

Für eine Nachmittag hatte ich mir schon vor ein paar Tagen ein Ticket für das Panometer in Leipzig gebucht. Seit ein paar Wochen ist dort ein neues Panorama von Yadegar Asisi und zwar die Kathedrale von Rouen.  Der alte Gasometer ist an sich schon ein sehr beeindruckendes Bauwerk (auch wenn ich die damlaige Funktion noch immer nicht so recht verstanden habe).

Und das Rundbild ist wirklich toll, sehr sehenswert. Da ich ja allein da war, konnte ich mir ausreichend Zeit lassen und mir alle Szenen zu jeder Tages- und Nachzeit genau ansehen. Man glaubt wirklich, in der Szene zu sein, es sieht tatsächlich aus, wie ein Gemälde der Impressionisten.
Man meint, die einzelnen Pinselstriche zu sehen, aber die Wand ist ganz glatt. in der dazugehörigen Ausstellung wurden Skizzen und Bilder von Asisi, nicht nur zur Kathedrale von Rouen gezeigt, sondern auch andere seiner Werke. Ich fand besonders die Gemälde aus der Serie "Menschen im Museum" interessant. Denn so, wie es auf den Gemälden dargestellt ist, ist es wirklich, wenn Menschen im Museum sind. Jeder verhält sich anders und nimmt die Kunstwerke anders wahr.

Nach dem Abendessen werde ich mich dann auf die morgigen Prüfungen, zwei an der Zahl, vorbereiten, damit ich wieder so ein gutes Gefühl habe.

3 Kommentare:

  1. Liebe Viola,
    alle guten Wünsche sind mit Dir!
    Ich finde es toll, dass Du so "nebenbei" noch Nerven für eine Ausstellung hast.
    Liebe Grüße
    Elke

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  2. Liebe Viola,
    prima das Du die erste Prüfung hinter Dich gebracht hast. Für alle weiteren drücke ich Dir ganz feste die Daumen.
    Liebe Grüße
    Karin

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  3. Gut gemacht. Und die Abwechslungen zwischendurch geben dir Entspannung und Kraft für die nächste Hürde. Deas machst du absolut richtig. LG von Rela

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