Sonntag, 14. April 2024

Leipzig am Sonntag

Nun ist es tatsächlich soweit: Ich bin wieder in Leipzig, als ich Anfang März aus Leipzig wieder nach Hause kam, waren es noch sechs lange Wochen, die da vor mir lagen und ehe ich mich versah, waren diese Wochen rum und so haben mich Steffen und Katharina heute nach Leipzig gebracht. Ich denke, die kommenden Tage werden genauso schnell verfliegen, wie die vergangenen sechs Wochen.

Wir haben einen kleinen Umweg über Schwaneberg bei Magdeburg genommen und haben uns dort die Tulpenfelder - wie viele andere auch - angesehen. Ich dachte immer, so etwas gibt es nur in Holland. Aber weit gefehlt. Diesen Tip bekam ich übrigens mal nicht von Facebook, sondern von meinen Eltern. In der Zeitung hatte mein Vater einen Bericht darüber gelesen. Naja und das wollte ich mir gern ansehen. Ich muss sagen, es ist unheimlich beeindruckend.
Diese Farbenpracht und der Duft waren einfach beeindruckend.

In Leipzig angekommen habe ich, nachdem ich mich über mein wunderschönes Hotelzimmer gefreut habe, Steffen und Katharina die Peterskirche gezeigt und ja, sie konnten meine Begeisterung verstehen. Es war auch sehr schön, zum einen habe ich mich sehr gefreut, die Kirche und das Innere endlich einmal bei Tageslicht zu sehen und zum anderen schien auch noch die Sonne so schön und ließ die Fenster noch mehr strahlen.
Über dieses Foto freue ich mich besonderns, denn es gibt so wunderbar die Farbe wieder, die mich beim ersten Mal so umgehauen hat. Die Farbe hinter den Personen sieht in natura wirklich so aus, wie auf dem Foto. Man spürt förmlich die Struktur des Stoffes, diese satte, kräftige Farbe.
Nach dem Besuch in der Peterskirche trennten sich dann unsere Wege: Steffen und Katharina sind nach Hause gefahren (😓) und ich haben mir DEN Fotohotsport derzeit in Leipzig angesehen: Den Johannisplatz vor dem Grassimuseum. Dieser ist gesäumt mit japanischen Kirschbäumen und die haben in letzter Zeit wunderschön geblüht. Heute waren sie allerdings größtenteils schon verblüht und mir waren dort einfach viel zu viel Menschen. Also bin ich weiter zum Museum gegangen. Eigentlich wolle ich mir noch einmal die Pfeilerhalle ansehen. Ich habe dann jedoch erst einmal geguckt, was hinter dem Gebäude noch ist und habe ein wahres Kleinod entdeckt: Den alten Johannisfriedhof. Eine echte Idylle, Ruhe und Frieden inmitten der Großstadt. Ich habe dann auch eine ganze Weile dort verbracht und auf der Bank gesessen und einfach so meinen Gedanken nachgehangen.
Solltet ihr mal in Leipzig sein, kann ich euch einen Besuch dort nur an's Herz legen. Ich bin dann noch ganz viel durch Leipzig gelaufen und habe so viele schöne Sachen entdeckt. Am beeindruckendsten finde ich immer die Figuren an den Häusern, so viel Häuserschmuck habe ich bisher wohl nur in Leipzig gesehen und so habe ich heute von solchen Dingen ganz viele Fotos gemacht. Ich habe auch das Mendelsohn-Denkmal und den Märchenbrunnen angesehen, habe ein Eis (unheimlich lecker) an der Thomaskirche gegessen, habe mir das neue Rathaus angeshen... Ich habe mich, wie damals in Hamburg, einfach treiben lassen.

Es war ein sehr schöner Nachmittag und ich habe die Zeit, die ich hatte und die Sonne und überhaupt alles einfach genossen. Zum Abendessen habe ich mir, wie schon so oft, um die Ecke vom Hotel einen Dürüm geholt. Das war bisher der allerleckerste Dürüm, den ich gegessen habe. Da ich aber vom Eis noch ziemlich satt war, habe ich heute einen Dürüm nur mit Halloumi und ohne Falafel gegessen. Den kann ich euch auch wärmstens empfehlen.

Jetzt werde ich noch ein wenig in den Büchern quer lesen und dann gehe ich in's Bett. Mal sehen, was der morgige Tag bringt. 😊

3 Kommentare:

  1. Das sind ja ganz tolle Fotos und inspiriert zu einem Malthema.

    Nana

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Viola,
    ich wünsche Dir eine gute gelingende Zeit in Leipzig!
    Schön, dass der Aufenthalt so wunderbar gestartet ist.
    LG
    Elke

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Viola, dass du noch einmal die Seele baumeln lässt und dich einfach treiben lässt ist eine gute Ausgangsposition für deine Prüfungen. Mögen sie dir gut gelingen. Lg von Rela

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst. Jedoch weise ich hiermit ausdrücklich darauf hin, dass mit dem Schreiben eines Kommentars im Hintergrund Deine IP-Adresse, Name, Zeitstempel, ggf. E-Mail und Webseite erfasst werden und natürlich der Inhalt Deines Kommentars. Deinen Kommentar kannst Du wieder löschen. Und Du kannst Deinen Kommentar von mir auch wieder so löschen lassen, dass für andere Leser nichts mehr auf den gelöschten Kommentar hinweist.
Wenn Du aber mit der Speicherung Deiner Daten nicht einverstanden bist, dann hinterlass bitte keinen Kommentar. Mit dem Absenden Deines Kommentars erklärst Du Dich mit der Speicherung Deiner Daten einverstanden.
Abonnieren von Kommentaren:
Als Nutzer der Seite kannst du nach einer Anmeldung Kommentare abonnieren. Du erhältst eine Bestätigungsmail, um zu prüfen, ob Du Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse bist.
Diese Funktion kann jederzeit über einen Link in den Info-Mails wieder abbestellt werden.