Ich hatte ja geschrieben, dass ich für April zwei Quilts vom Gelmeroda nähen möchte, zum einen einen in Magnolienfarben und zum anderen einen in den Farben eines der Fenster der Peterskirche in Leipzig, die ich seinerzeit so sehr in ihren Bann gezogen haben. Die Idee mit den Fenstern hatte ich schon eine Weile, aber irgendwie fehlte mir die Idee, wie ich die Farben verteilen könnte. Bei meinem Magnolienquilt ist es ja eher ein bisschen Durcheinander geworden, wenn ich da z. B. an die "Zöpfe" der ersten Version denke... Nana hatte mir zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, auf den ich ihr geantwortet hatte. Sie schrieb mir dann per Mail, wie sie das Bild sieht und das war dann das, was ich für meinen Herzensquilt gebraucht hatte. Einfach mal eine andere Sicht auf das Bild.

Dieses Petrol im Bild, welches für mich so real aussieht, hat ich als Erstes von den Fenstern begeistert und immer wieder in seinen Bann gezogen, jedes Mal, wenn ich die Kirche besucht habe. Die Fenster sehen auch immer wieder anders aus, je nachdem, wie das Licht ist, welches auf sie fällt, aber immer straheln sie. Und so habe ich mich für einen weiteren Aprilquilt für solche Farben entschieden, ich wusste nur nicht, wie ich sie anordnen sollte.
Nana schrieb mir dann, dass sie es so sieht, dass das Licht von oben in das Bild fällt und den Platz vor der Kirche beleuchtet. So hatte ich es bisher noch gar nicht gesehen, aber ja, sie hat Recht, von oben fällt Licht in das Bild. Das passt natürlich für mein Aprilthema perfekt. Und so habe ich gestern ein weiteres kleines Top genäht.
Damit ich nicht wieder so planlos drauflos nähe, wie bei den Magnolien, habe ich mir dieses Mal eine Vorlage ausgedruckt und diese ausgemalt, dabei habe ich mich bei der Lichtverteilung am Orginal orientiert und bei den Farben an meinem Kirchenfenster.
Immer wieder stelle ich fest, dass es nicht so einfach ist, den genau passenden Farbton aus den Stoffen auszusuchen. Passt er dann, kommt es auch immer noch auf die Nachbarstoffe an, wie er dann letztendlich im Quilt wirkt.
Beim Nähen war es dann ein wenig chaotisch im Schlafzimmer, räume ich die Stoffe sonst immer gleich weg, habe ich sie dieses Mal alle liegengelassen (ging schneller) und so konnte ich gleich den ein oder andere Stoff nochmal verwenden.
Ich habe in meinem Schnitt manches Teil weggelassen und nicht so viele unterschiedliche Farben verwendet, wie z. B. bei den Magnolien, ich finde trotzdem, dass es gut geworden ist.
Allerdings habe ich ein Teil, welches wirklcih wichtig war, auch weggelassen und so hing ein Teil der Kirche sozusagen in der Luft. Das konnte so nun nicht bleiben und ich habe das Teil herausgetrennt und neu genäht.
So ist es nun wirklich stimmig, die restlichen Feinheiten werden dann durch das Quilten kommen. Nun muss ich nur die beiden Tops zu Quilts verarbeiten. Auf jeden Fall bin ich aber froh, dass ich das Projekt doch noch nicht zu den Akten gelegt habe!
Ich finde den Kirchturm einfach toll und ich danke Dir für´s Hinhören und erkennen, wie ich es meinte. Das sind fabelhafte Kirchenfenster und ich verstehe sehr gut, wieso sie Dich in ihren Bann zogen.
AntwortenLöschenNana
Gut gelöst. Viola - die Trennmeisterin. Aber du hast immer Recht, wenn du dich für das Trennen entscheidest. Ich bin da manchmal der " ich lass das jetzt so-Typ". LG von Rela
AntwortenLöschenLiebe Viola, diese bunte Version Deiner Kirche gefällt mir sehr und dass wieder getrennt wurde, gehört doch einfach dazu ;o) Ich weiß jetzt grad gar nicht, werden das alles einzelne Quilts oder fügst Du sie per QAYG zusammen, wenn das Jahr um ist?
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße an Dich und die Deinen
Katrin
Liebe Viola, das kann ich gut nachvollziehen. Die Stoffwahl ist wirklich nicht so einfach bei einem solchen Projekt. Es geht dabei ja wirklich um Nuancen. Eine schöne künstlerische Arbeit ist das.
AntwortenLöschenLG Renate
Oh du nähst auf einer M7. Die hatte ich bis Dezember auch. Dann kam ein super Angbot des Nähmaschinenhändlers meines Vertrauens und ich habe mir die M8 geholt. Meine M7 wohnt jetzt bei einer lieben Freundin.
AntwortenLöschenGruß Marion