Montag, 6. Januar 2025

Der Freudenschrei

Vielen Dank für euer Interesse an meinem neuesten Projekt. Ich denke, dass die Übergänge manchmal nicht beim ersten  Mal gepasst haben, weil ich dann vielleicht doch ein wenig beim Nähen mit den Teilen verrutscht bin. Meist habe ich es ohne zu stecken genäht und - naja, das Ergebnis war dann oft Trennen. Ich hätte ja auch Stecknadeln verwenden können, aber... Ach, egal.

Ich habe heute an meinem Projekt weitergenäht. Die Vorlagen habe ich mir heute morgen, als alle anderen noch geschlafen haben, ausgeschnitten, so dass ich dann gleich nach dem Frühstück weiternähen konnte. Ich habe gemerkt, dass mir das Nähen heute leichter von der Hand ging, ich habe nicht so viel an andere Dinge gedacht. Gestern war ich wohl häufiger in Gedanken und ich denke, das ist auch ein Grund, warum mir Fehler unterlaufen sind.

Ich habe das obere Teil heute fertig genäht, ich habe doch tatsächlich den ganzen Tag dafür gebraucht. Und so ganz ohne Trennen habe ich es dann doch nicht geschafft, die Übergänge am rechten Rand gefielen mir nicht und die habe ich dann  noch einmal korrigiert.

So sieht es viel besser aus. Und so sieht das obere Teil insgesamt aus:
So allein sieht es noch recht unspektakulär aus, aber in Gesamtheit mit dem unteren Teil ist es richtig schön.
Ich freue mich, dass mein top nun fertig ist und ich finde, es sieht mal so richtig, richtig schön aus. Und soll ich noch was sagen? Ich habe noch ein paar kleine Korrekturen vorgenommen. Ich wäre wohl nicht Viola, wenn ich es nicht gemacht hätte. 😂

Als erstes habe ich den Abstand zwischen Kopf und Körper der rechte Person im Hintergrund korrigiert. 
Der Abstand war mir zu groß und so habe ich den ein wenig enger gemacht.
So sieht es viel besser aus. Und wenn ich einmal am Korrigieren bin - ihr habt es euch bestimmt gedacht - habe ich den nicht passenden Übergang  am  Schreienden,, wo ich gestern das schwarze gegen ein graues Stück Stoff getauscht habe, geändert. Lange habe ich überlegt, ob ich das machen soll, aber ich konnte es einfach nicht so lassen, ich musste da immer hingucken. 😉
Das Bild ist extrem vergrößert und der Quilt zum Zeitpunkt des Fotos noch nicht gebügelt, daher sieht es da so krukelig aus. So schlimm ist es in natura nicht. Es war gar nicht so einfach, den Übergang irgendwie vernünftig hinzubekommen, schließlich war das ja auch die Stelle, wo ich schon eine Änderung vorgenommen hatte. Nach einigen Versuchen hat es dann aber geklappt und es ist nun so, dass ich damit leben kann.
Das waren nun vier Tage intensiven Nähens, die waren anstrengend, aber unheimlich befriedigend. Ich freue mich und bin dankbar, dass ich so viel Zeit dafür bekommen habe und mich aus dem Familienleben ein wenig für die Zeit zurückziehen konnte. Danke dafür. Mit diesem Top habe ich nun drei fertige Tops, die ich quilten kann. Ich denke, ich werde mit dem Schrei anfangen, denn da weiß ich nämlich schon, wie ich den quilten könnte (im Gegensatz zu meinem Gewächshaus und dem Läufer, denn da fehlen mir noch die Ideen). 

Nachtrag um 21.34 Uhr: Ich habe einer schlaflosen Nacht vorgebeugt und die linke Hand noch ein wenig korrigiert, sie war in natura doch recht krukelig. Nun sie sie besser aus und ich kann hoffentlich ruhig schlafen.

4 Kommentare:

  1. Liebe Viola,
    wie hätte es anders sein können.... ;-)
    Hat sich gelohnt.
    LG
    Elke

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  2. Liebe Viola, man, du bist aber im Nähwahn in diesem Jahr. Obwohl ich niemals so ein Motiv genäht hätte, gefällt mir deine Arbeit sehr. Und wie immer, ohne trennen geht nichts. Aber in jedem gezeigten Fall wurde es tatsächlich besser. LG von Rla

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  3. Hallo Viola,
    boah, bist du schnell! Bin tolles Top. Bin gespannt, wie du es quiltest.
    LG Doris :o)

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  4. Ich finde das toll! Das es Dich nicht in Ruhe läßt, dass Du besser werden möchtest, dass Du Dinge nicht einfach so hin nimmst... Du zeigst Biss!

    Naa

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