Samstag, 14. Dezember 2024

14. Dezember

Herr Janosch, welchen Wassersport empfehlen Sie?

"Rudern. Oft schwimmt so ein Boot schon von allein herum, man muß sich nur vom Ufer abstoßen und ist dann schon mitten im Teich."

Janosch
 

Freitag, 13. Dezember 2024

13. Dezember

Erinnerung    Johann Wolfgang von Goethe

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
 

Donnerstag, 12. Dezember 2024

12. Dezember

Herr Janosch, was kann man machen, damit man wieder Zeit für Leute hat?

"Wondrak macht das so, daß er zu den Leuten hingeht und sagt: Guten Tag, ich habe jetzt jede Menge Zeit für Sie! Am besten, man nimmt einen Stuhl mit."

Janosch
 

Mittwoch, 11. Dezember 2024

11. Dezember

Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran).

aus: Der kleine Prinz
 

Dienstag, 10. Dezember 2024

10. Dezember

Im Park     Joachim Ringelnatz

Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
Still und verklärt wie im Traum
Das war des Nachts elf Uhr zwei
Und dann kam ich um vier
Morgens wieder vorbei
Und da träumte noch immer das Tier,
Nun schlich ich mich leise - ich atmete kaum -
Gegen den Wind an den Baum,
Und gab dem Reh einen kleinen Stips,
Und da war es aus Gips.
 

Montag, 9. Dezember 2024

9. Dezember

Man muss von jedem fordern, was er leisten kann.

aus: Der kleine Prinz
 

Sonntag, 8. Dezember 2024

Die Verwandtschaft von Keksdosen und Socken...

...ist seit heute bestätigt. Guckt mal hier:

Runde Büchse und viereckiger Deckel und nein, es gibt keinen weiteren runden Deckel und kurioserweise keine weitere viereckige Büchse. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, aber ich verstehe auch nicht, warum es immer wieder einzelne Socken bei uns gibt. Ich habe alle Schränke, in denen die Gegenstücke sein könnten, durchsucht, aber ich war erfolglos: Büchse viereckig und Deckel rund bleiben verschwunden. Aber egal. Ich hatte noch zwei kleine viereckige Dosen gefunden, in die ich dann die Ingwerkekse umgelagert habe.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mir meine Kekspleite von gestern keine Ruhe ließ und so habe ich es heute erneut versucht. Den Rat von Elke und Katrin habe ich mir zu Herzen genommen und meine Teige noch länger kühlen lassen als gestern. 

Ich habe noch einmal Amarettini gebacken. Ich hatte aber nicht mehr genug gemahlene Mandeln, ich habe dann einfach die anderen Zutaten von der Masse her angepasst. Und heute sind meine Amarettini geworden wie sie sein sollen: Herrlich rund, ein bisschen eingerissen und einfach nur lecker.
Bei den Amarettini, die ich gestern gebacken habe, habe ich vergessen, den Teig in eine Rolle zu formen und diese dann in Puderzucker zu rollen. Die einzelnen Kugeln werden dann auch noch einmal in Puderzucker gewälzt. Und ich denke, dass die Butter beim Backen schon zu warm war. Heute habe ich dann auch mit Ober- und Unterhitze gebacken. Und ich freue mich, dass sie so schön geworden sind.
Man kann gut sehen, wie unterschiedlich die beiden Sorten geworden sind. Man mag es kaum glauben, auch vom Geschmack her sind sie unterschiedlich. Natürlich schmecken die Runden besser. Ehrlich! Ich habe heute dann noch Ingwer- und Mandelkekse gebacken. Die Ingwerkekse backe ich schon seit vielen Jahren und auch die sind mir immer mal wieder ausgelaufen. Dieses Mal habe ich es so gemacht, dass ich die Butter, die zuerst erhitzt werden muss, über Nacht habe abkühlen lassen. So war sie schön fest, das Kneten war dann zwar nicht so einfach, aber die Plätzchen ließen sich echt gut backen. Die Mandelkekse hatte meine Kollegin letzte Woche mit zur Arbeit gebracht, die waren so lecker, dass ich gleich das Rezept erbeten habe. Da ich heute früh wieder zeitig wach war, habe ich die gleich als erstes gebacken.
Der Rand sieht ein wenig arg dunkel aus, da muss ich aber sagen, dass das Foto ein wenig täuscht, so dunkel ist der Rand nicht. Ich habe das große Stück in viele kleine Teilchen geschnitten, so ist es nicht zu viel im Mund, denn durch die Mandelmasse mit Honig, Zucker und Sahne sind sie schon ziemlich mächtig. Aber lecker!
Unsere Ausbeute vom Wochenende und ich muss sagen, dass mich diese ganzen Keksbüchsen irgendwie glücklich machen. Das Backen hat Spaß gemacht und wir haben nun für eine (kurze) Weile leckere Kekse. Allerdings werden die kaum bis Weihnachten reichen, dafür sind wir einfach viel zu viele Personen, die davon essen. 😂Den Anfang haben wir heute zum Kaffee gemacht.

8. Dezember

Herr Janosch, was macht man, wenn man alles will?

"Man schreibt eine Liste von allem, was man will, steckt sie in einen Briefkasten und wartet auf die Antwort."

Janosch
 

Samstag, 7. Dezember 2024

Adventsbacken

Da ich in den nächsten vierzehn Tagen in Sachen Fußball unterwegs bin und Katharina gern mit ihrer Freundin backen wollte, haben wir das heute ausgiebig getan. Angefangen haben wir mit Anis-Schneeflocken, die Plätzchen liebt Katharina.

Dann haben wir Amarettini gemacht, diese liebe ich und Katharina auch. Als wir die Kugeln geformt haben, waren es auch noch Kugeln, nach dem Backen waren sie einfach nur noch platt. Hmm. Naja, passiert halt:

Kullern sind das nun wahrlich nicht mehr, ich weiß auch nicht, warum das passiert ist. Bei den Engelsaugen ist uns das auch passiert. In den Ofen habe ich schön geformte Plätzchen geschoben, beim Backen hat sich dann die Form verflüchtigt.
Die Vertiefungen, in die die Marmelade kommt, waren gar nicht mehr zu sehen und die Plätzchen einfach nur platt. 
Ich bin ein wenig traurig darüber und weiß tatsächlich nicht, woran es liegt. Hattet ihr so etwas schon einmal? Bäckt man Plätzchen mit Ober- und Unterhitze? Ich habe Umluft verwendet, wobei ich denke, dass ich immer mit Umluft gebacken habe?! Wenigstens die Knusperstangen und die Aprikosenherzen haben ihre Form behalten.

7. Dezember

Herr Janosch, wie wichtig ist es, daß man im Leben ankommt?

"Wichtig ist nur, sich anständig treiben zu lassen. Ankommen tut man so ohnehin irgendwann irgendwo."

Janosch
 

Freitag, 6. Dezember 2024

Adventspost

Habt zunächst ganz, ganz vielen Dank für eure lieben Kommentare und euer Interesse an meinem AMC-Adventskalender, das freut mich ganz besonders. Schön, wenn ich euch in den Tag begleiten kann. Und ja, auch wenn wir erwachsen sind, ist doch ein Adventskalender mit einem morgendlichen Gruß etwas Schönes. :-)

Schön ist es auch, E-Mails, Nachrichten und Briefe zu bekommen. Ich finde, das ist in Zeiten von Smartphone irgendwie verloren gegangen. Naja und Post ist sowieso beschränkt auf Rechnungen und Werbebriefe. In den letzten Tagen habe ich den ein oder anderen Brief bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe.

Als erstes kam von Regina eine Karte mit so einem schönen Aufnäher. Ich hatte diese schon auf ihrem Blog bewundert und mir fest vorgenommen, solche einen Anhänger auch mal zu versuchen. Das wäre ein schöner Anhänger für unseren Weihnachtsbaumschmuck, der ein Sammelsurium von Dingen ist.

Dann erreichte mich ein Brief von Ute, der mir vorher angekündigt worden ist. Ich hatte bei Ute auf dem Blog ihr Nadelbuch bewundert und Ute hat sich entschieden, mir das Nadelbuch zu schenken. Wow! Ich habe mich so sehr darüber gefreut. 

Ich habe zwar kleine Nadelheftchen, um meine Handnähnadeln aufzubewahren, aber ich kann mir leider nie merken, was welche Nadel ist und bei den kleinen, einfachen Nadelheftchen ist keine Möglichkeit, sich das irgendwie zu markieren. Die Nadelbücher von Ute enthalten auch durchsichtige Einstecktaschen und da kann ich mir gut einen Zettel reinschieben, welche Nadeln da hinkommen. Scrollt euch mal durch den Blog von Ute, sie hat ein ganzes Sammelsurium von Nadelbüchern genäht und eines ist schöner als das andere. Das schönste aber ist das meine.
In einer ruhigen Minute werde ich dann alle meine Nadeln einsortieren. Dazu brauche ich aber Zeit, denn damit kann ich gleich das Aufräumen der Schubladen verbinden (der so ziemlich letzte Punkt meiner Nach-dem-Fernstudium-To-Do-Liste). Naja und meine Schubladen sehen so aus, wie Schubladen eben aussehen müssen: Schublade auf, Teil rein, Schublade zu...

Und zu guter Letzt erreichte mich noch ein Brief von Frau W., der mich auch sehr gefreut hat. Frau W. ist eine stille Blogleserin und hat mir schon oft einen Brief geschrieben, in den Prüfungen hat mich die von ihr genähte Federtasche begleitet und mir auch Glück gebracht. Dieses Mal hat sie mir ein Paar gestrickte Strümpfe und zwei kleine Täschchen geschickt. Herzlichen Dank dafür.
Die Strümpfe passen perfekt und die Farben sind ein Traum.
Vielen lieben Dank an alle Briefwichtel und an alle, die mir Mails und Nachrichten geschrieben und mir geschrieben haben, dass sie sich über meinen Adventskalender im Blog freuen.

6. Dezember

Herr Janosch, wie kann man verlorene Zeit zurückgewinnen?

"Wer mag, stellt die Uhr etwas zurück. Sonst hilft nur Philosophie: Die Zeit ist ewig, sie geht nicht verloren. Man kann es also auch einfach so lassen."

Janosch
 

Donnerstag, 5. Dezember 2024

5. Dezember

Freudvoll und leidvoll     J. W. v. Goethe

Freudvoll und leidvoll
gedankenvoll sein,
Langen und bangen
in schwebender Pein
Himmelhoch jauchzend,
zum Tode betrübt,
glücklich allein
ist die Seele, die liebt.
 

Mittwoch, 4. Dezember 2024

4. Dezember

Mondnach            Joseph v. Eichendorff

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blüten-Schimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Dienstag, 3. Dezember 2024

3. Dezember

 

Wunder

Die meisten Wunder sind gar keine Wunder. Andererseits ist alles, was geschieht, ein Wunder, wenn man sich darüber wundern will.

Janosch

Montag, 2. Dezember 2024

2. Dezember

Was es ist        Erich Fried

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
es ist leichtsinnig
                                                           sagt die Vorsicht
                                                           Es ist unmöglich
                                                           sagt die Erfahrung
                                                           Es ist was es ist
                                                           sagt die Liebe.

    

Sonntag, 1. Dezember 2024

Mein Jahresendprojekt

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen ersten Advent und hattet ausreichend Zeit für all die schönen Dinge, die man im Advent so machen kann. 😊

Ich habe mir heute Zeit genommen, um endlich mal wieder an meinem Gewächshaus-BoM weiterzunähen. Eigentlich wollte ich das am Mittwoch schon machen, aber dann kam eine kurzfristige Stickerei dazwischen (eigentlich hätte ich dafür noch Zeit gehabt, aber ich wollte meine Stickmaschine zur Wartung senden und wenn ich Dienstag nicht bis 18 Uhr hätte arbeiten müssen, wär sie Mittwoch schon weg gewesen). Nun ja, so ist es eben, also habe ich heute an meinem Blöcken genäht. Zehn und elf standen noch aus.

Block zehn, allerdings bin ich bei diesem Block mit den Stoffen der Blätter durcheinander gekommen. Mir ist das dann aufgefallen und so habe ich einfach die zwei Stoffe getauscht. Wenn man allerdings genau hinsieht, fällt auf, dass bei dem Blatt in der Mitte totales Chaos herrscht. 
Dieses Blatt hat doch glatt zwei unterschiedliche Farben und das Blatt dahinter auch, offenbar haben sich da im Gewächshaus zwei Pflanzen miteinander verbunden. 😂Ganz entgegen meiner sonstigen Art habe ich aber entschieden, dass das so bleibt und nein, ich trenne es wirklich nicht auseinander.

Block elf habe ich heute auch noch genäht. Vor dem "graute" es mir ein wenig, der sah für mich sehr aufwändig aus. Und das war er auch, er hatte relativ viele Teile und innerhalb der Teile auch wieder viele einzelne Sektionen.
Glücklicherweise waren hier nur drei verschiedene Stoffe zu verwenden, sonst wäre ich wohl komplett durcheinander gekommen.

Vor einer ganzen Weile schon sind Block 8 und 9 entstanden, die ich hier aber noch gar nicht gezeigt hatte.
Zur eigentlichen Fertigstellung fehlt nur noch ein Block, der flatterte heute in meine Mailbox. Vielleicht nähe ich den Block am Donnerstag und dann möchte ich ja die Version mit Dach nähen, dafür fehlen mir dann auch noch ein paar Blocke, die aber wohl nicht ganz so aufwändig sind. Ich habe mir vorgenommen, dieses Quilt zum Jahresende fertigzustellen. Darauf freue ich mich schon.

1. Dezember

Auch in diesem Jahr gibt es auf meinem Blog wieder einen virtuellen Adventskalender, wieder habe ich einen mit Uschy getauscht und ich freue mich nun, dass es endlich losgeht. Und so lade ich euch ebenfall wieder ein, vielleicht habt ihr ja Lust, auch jeden Morgen ein Türchen zu öffnen, auch wenn es nur virtuell ist.

Gut

Keiner kann sofort sagen, was gut oder schlecht ist. Am besten, man wartet ab, wie es ausgeht.

Janosch

Samstag, 30. November 2024

Advent einläuten

Die Zeit ist mal wieder nur so verflogen, die Tage, Wochen und Monate ziehen dahin und so ist heute nun schon der letzte Tag vor dem ersten Advent. Im Netz hatte ich gelesen, dass es in Halberstadt dazu seit ein paar Jahren das Advent einläuten gibt. Es spielt der Posaunenchor, dann klingeln die Kinder mit Glöckchen und die Glocken des Doms beginnen zu läuten und läuten damit den Advent ein. Zum Glockenläugen erfolgt mit den Dudelsackspielern der Einzug in den Dom, in dem eine Andacht folgt, bei der die Kurrendesänger singen. Ich hatte davon im Netz gelesen und ich wollte mir das gern ansehen, zumal an diesem Wochenende in Halberstadt die Winterhöfe stattfinden, bei denen viele Höfe geöffnet sind und dort leckeres Essen und Trinken angeboten wird. Auch der Kreuzgang von Liebfrauen ist geöffnet.

Der Dom und die Liebfrauenkirche stehen sich gegenüber, dazwischen liegt der Domplatz und böte einen tollen Platz für den Weihnachtsmarkt. Der findet allerdings am Rathaus statt (was ich persönlich schade finde).

Wir hatten noch ein wenig Zeit, bevor das Adventeinläuten begann und so sind wir zunächst in den Kreuzgang gegangen. Den wollte ich mir im Frühjahr, als wir in der Kirche waren, schon gern ansehen. Der gesamte Kreuzgang war gesäumt von Ständen, dort wurde auch Handwerkliches angeboten. Ich fand es sehr schön und durch das Licht war es eine besonders schöne Stimmung.
Wir sind dann wieder zum Dom zurückgegangen, dort versammelten sich immer mehr Menschen und gegen halb sechs fing dann der Posaunenchor an zu blasen. Die Bläser standen auf dem Dom und obwohl sie in einiger Höhe standen, war es gut zu verstehen.
Das letzte Lied der Bläser war dann Kling Glöckchen und dann fingen die Kinder an, mit ihren Glöckchen zu läuten; um 18 Uhr fingen dann die Glocken vom Dom an zu läuten. Das war so richtig schön. Wir sind dann mit zur Andacht in den Dom gegangen, die dauerte ungefähr 30 Minuten. Mir hat es gut gefallen und ich fand, das war ein schöner Einstand in den Advent. Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Höfe gebummelt, aber es war extrem voll (gut, in Quedlinburg ist es zum Advent in den Höfen sicher noch voller). Am Ende sind wir dann noch einmal in den Kreuzgang gegangen und haben dort was gegessen. Die Leute, die an den Winterhöfen teilnehmen, haben sich so viel Mühe gegeben, alles war schön geschmückt und es sah alles sehr schön aus.

Passend zum Adventsanfang kann ich nun auch meine Adventspost zeigen. Schon Anfang November habe ich angefangen, Adventskalender zu sticken, die ich in diesem Jahr lieben Menschen schicken wollte.
Das war der erste Schwung Kalender für den Jugendausschuss.
Diese beiden waren für meine Osteopathin und Physiotherapeutin, schließlich tun mir beide unheimlich gut.
Und diese Kalender habe ich an Freunde, Verwandte und Blogger geschickt. Bis auf einen Brief, bei dem mir leider die Adresse fehlte und die ich leider, trotz Nachfrage, auch nicht bekommen habe, habe ich alle Briefe auf Reisen geschickt und ich weiß auch von vielen, dass sie ein Lächeln in's Gesicht gezaubert haben. Und mehr wollte ich ja nicht.

Für die Kinder haben wir Adventskalender befüllt und aufgehängt. Als die Jungs klein waren, hatte ich Adventskalender vom kleinen Mondbären gekauft und immer befüllt. Als Katharina dann kam, hatte ich noch einen gebraucht entdeckt. So hatten alle drei Kinder den gleichen Kalender. Allerdings hatten wir nur ein- oder zweimal die Kalender für alle genutzt. Irgendwann kamen dann gekaufte Kalender auf. In diesem Jahr wollten die Jungs aber keinen gekauften Kalender haben, sie fanden sie einfach zu teuer. Und so haben wir noch einmal alle drei Kalender mit Kleinigkeiten gefüllt, um den Kindern die Zeit bis Heiligabend zu versüßen.
Und nun freue ich mich auf die Adventszeit, hoffe auch ein wenig Ruhe und Zeit, den Zauber des Advents zu genießen. Euch lade ich herzlich ein, wieder meinem virtuellen Adventskalender hier im Blog zu folgen.

Sonntag, 24. November 2024

24. November

Unser Jahr ist ja gespickt mit dem ein oder anderen Feiertag, den wir mehr oder weniger intensiv begehen. Dazu gibt es dann noch verschiedene Gedenktage, wie zum Beispiel 

- den internationalen Tag gegen das Fluchen (3.2.),
- den internationalen Pizzatag (9.2.),
- den Welttag des Schneiders (28.2.),
- den Welttag des Nickerchens (14.3.),
- den internationalen Tag des Esels (8.5., ich denke, hier geht es um das Tier 😂),
- den internationalen Tag der Umarmung ihrer Katze (30.5. - lustig, das ist ja auch der Tag des -Weltuntergangs, allerdings weiß niemand, in welchem Jahr der sein wird),
- den Tag der Nähmaschine (13.6.),
- den internationalen Tag des Specks (30.8.) oder
- den Weltbloggertag (31.8).,
- den internationalen Tag des Punktes (15.9.)...

Ich habe natürlich nur die lustigsten Gedenktage rausgesucht, man könnte diese Liste unendlich fortführen. Allerdings habe ich keinen Tag des Kürzens von Hosen gefunden und so habe ich kurzer Hand den 24. November zum Tag des Kürzens von Hosen bestimmt. Natürlich habe ich das nicht ohne Grund gemacht, sondern weil ich - na klar - Hosen gekürzt habe: Eine für Katharina, zwei für meinen Papa und vier für Steffen... 😐

Für Katharina hatte ich vor einer Weile mal eine Hose auf einer Shoppingseite bestellt, die ziemlich viel Werbung macht. Eigentlich halte ich nichts davon, dort zu kaufen, aber das Kind wollte die Hose unbedingt haben und "ach bitte Mama" wirkt meistens (das ist wohl das Privileg der letzten Kinder). Naja, egal, einmal habe ich es getan. Die Hose ist soweit gut, nur leider viel zu lang gewesen. Katharina meinte, das geht und hat die Hose schon angezogen, aber dreimal umkrempeln ist dann doch zu viel.
Wenn ich Jeanshosen kürze, versuche ich immer, den originalen Saum zu erhalten, ich finde, dann sehen die Hosen einfach schöner aus. So habe ich es auch bei Katharinas Hose gemacht. Ich nähe mit der normalen Nähmaschine dann nah am Saum und den überschüssigen Stoff schneide ich dann mit der Overlock weg. Damit der Saum nicht umklappt, habe ich dieses Mal noch eine schmale Naht darüber gesetzt, so ist der Overlocksaum fixiert.

Auch die Hosen von Papa habe ich so gekürzt. Obwohl beide Hosen die gleiche Größe hatten, musste ich sie unterschiedlich kürzen. So etwas versteht ich tatsächlich nicht. 
Hier habe ich den überschüssigen Stoff noch nicht mit der Overlock abgeschnitten, da Papa sicherheitshalber die Hosen noch einmal probieren soll. Aber ich denke, sie werden schon passen.
Für Steffen ist es nicht ganz so leicht, Hosen zu finden, die, die es vor Ort gibt, gibt es leider meist nicht in der passenden Größe. Im Sommer hatten wir Glück und haben für Steffen vier Hosen aus einem recht festen Jersey (Romanit?) gekauft, allerdings waren auch die Hosen zu lang. Der Stoff war so fest, dass es fast unmöglich war, da mit Stecknadeln durchzustechen, so habe ich dann den Saum mit Klammern festgesteckt. Das war schon ziemlich ungewöhnlich, da ich sonst immer mit Stecknadeln arbeite (außer beim Binding). Aber es hat geklappt und nun bin ich mit Hosen kürzen erst einmal durch.