Weihnachtslied
Theodor Storm
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchten durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
Dienstag, 23. Dezember 2025
23. Dezember
3 Kommentare:
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Liebe Viola,
AntwortenLöschendas ist aber eine schöne Karte!
Und das Gedicht ist mir auch vertraut.
Habt schöne Weihnachten!
Elke
Eine wunderbare, ganz minimalistisch gestaltete, Karte. Sowas mag ich. LG von Rela
AntwortenLöschenWie hübsch diese Karte ist!!!!
AntwortenLöschenNana