Samstag, 31. August 2024

Level 50 unlocked

Ja, genau, Level 50 ist entsperrt - seit gestern. Und ich muss sagen, es fühlt sich genauso an, wie Level 49. 😉Gestern war nun der große Tag, mein Geburtstag. Wer schon ein wenig länger bei mir mit liest, weiß, dass ich für mein Leben gern Geburtstag habe, ich aber ungern im Mittelpunkt stehe und meinen Geburtstag eigentlich noch nie so wirklich richtig groß gefeiert habe, in den letzten Jahren eigentlich nur noch mit meiner Familie und meinen Eltern. 

Nun ja, nun wurde ich dieses Jahr aber 50 und Johannes meinte, ich sollte meinen Geburtstag feiern. Lange habe ich mich dagegen "gewehrt", mich dann aber doch irgendwann sozusagen in mein Schicksal ergeben und mich gedanklich mit der Feier vertraut gemacht. 

Meine Güte, was muss da alles bedacht und organisiert werden. Oftmals brummte mir der Schädel und wie vie öfter habe ich die Idee einer großen Geburtstagsfeier verflucht. Es fing schon damit an, einen geeigneten Raum in Elbingerode zu finden, entweder wusste niemand, wer für den Raum zuständig war, oder es war schon belegt oder es war dieses oder jenes. 

Irgendwann fanden wir dann einen Raum ganz bei uns in der Nähe, nur einen Steinwurf entfernt und den haben wir dann gemietet. Dass der Raum ganz in der Nähe war, war gut, denn so konnten wir in den letzten Tagen immer mal rüber gehen und was herrichten. Das war wirklich gut, denn immer wenn wir wieder etwas zu Hause fertig hatten, haben wir es rüber getragen. Es war eine Menge Arbeit, alles herzurichten und vorzubereiten und ich war wochenlang vorher schon total aufgeregt, ob denn wirklich auch alles gut klappten würde.

Am Donnerstag und Freitag hatte ich frei und fing Donnerstag schon ganz zeitig an, mit Jonathan den Raum herzurichten, da mussten Tische und Stühle angeordnet, die Sitzordnung bedacht und auch ein wenig Deko angebracht werden.

Wir haben im Vereinsheim der Kleintierzüchter gefeiert und der große Saal, was früher mal drei Klassenräume der Grundschule waren, ist heute der Ausstellungsraum für die Kleintierzüchter. Der Raum wurde mit einem Vorhang abgetrennt, was sehr gut war, denn am Vorhang konnte ich mal alle meine Gelmeroda-Monatsquilts auf einen Blick präsentieren.
Zu meinem 40. Geburtstag hatte ich eine Girlande geschenkt bekommen und die habe ich wieder aufgehängt und mich dann hinsichtich der Deko an der Farbe orientiert. Ich selbst bin ja nicht so der Dekomensch, ich bin da eher praktisch veranlagt, aber es sollte doch alles schön aussehen und so habe ich ganz viel Deko gekauft und sogar Blumen (!). Blumensträuße sind nicht so meins, die machen nur Arbeit und Dreck und wenn man Pech hat, kippt der ganze Mist um und die Vase geht kaputt. Aber egal, auch Blumen habe ich gekauft und den Raum und die Tische schön dekoriert.
Während ich die Fotos für den Beitrag rausgesucht habe, habe ich festgestellt, dass ich so Vieles gar nicht fotografiert habe. Leider habe ich gar keine weiteren Fotos von der Deko. Aber das ist ja eigentlich auch egal, hauptsache, es sah schön aus und es war alles gut hergerichtet.
Was war ich aufgeregt, ob denn alles gut klappt. Wir hatten ein kaltes Buffet bestellt, was auch sehr schön und reichlich war.
Allerdings konnte ich vor Aufregung das Essen gar nicht genießen und geschmeckt habe ich schon gleich gar nichts (da musste ich sofort wieder an das Mittagessen vor meiner mündlichen Prüfung denken, denn das schmeckte ähnlich... 😂), aber die Hauptsache ist ja, dass es den Gästen geschmeckt hat und dass alle satt geworden sind. Und ich glaube, das war so. Es war eine sehr schöne Feier, meine Anspannung legte sich tatsächlich erst, als die Gäste alle weg waren. Ja, das ist blöd, aber ich war so angespannt, ob ich allen gerecht werde, ob genug zu essen und zu trinken da ist, ob es allen gefällt... Da ist es dann doch einfacher, wenn man selber Gast auf einer Feier ist. 😂

Eine ganz große Überraschung hat mir dann noch unser Vorsitzender vom Jugendausschuss bereitet, denn ich habe die Ehrennadel des FSA in Silber bekommen. Was habe ich mich darüber gefreut, noch mehr aber habe ich mich über die lobenden Worte von Thomas gefreut, hat er doch unter anderen gesagt, dass ich eine tolle Staffelleiterin bin und eine gute Arbeit machen. Wow, was für eine schöne Überraschung.
Ja, ich habe mich riesig darüber gefreut und auch darüber, dass alle Menschen, die mir wichtig waren, dabei waren. Sonst ist es üblich, dass die Auszeichnungen auf Fußballkonferenzen oder so vergeben werden. Das ist auch schön, denn die, die da anwesend sind, haben auch was mit Fußball am Hut und wissen um diese Auszeichnung, aber ich fand es viel schöner, die Auszeichnung in diesem Rahmen zu bekommen.

Es war eine schöne Feier und letztendlich habe ich mich gefreut, dass ich auf Johannes gehört und gefeiert habe. Danke an meine liebe Familie für die Unterstützung bei allem, was dazu gehörte. Ich habe euch alle wahnsinnig lieb!

Samstag, 17. August 2024

Hoffentlich habe ich mich nicht überschätzt!

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen, ich habe mich, wie immer, sehr darüber gefreut. 

So gaaaanz langsam wird mein bestandenes Fernstudium real, mein Zeugnis lag ja noch eine ganze Woche auf dem Wohnzimmertisch, am Donnerstag habe ich es dann doch weggeheftet. Ich habe mich täglich davon überzeugt, dass die Noten nicht verschwunden sind, sie sind geblieben und sie machen mich stolz. Stolz auf das, was ich geleistet habe, was ich erreicht habe! Auch mein Chef hat sich über den Abschluss gefreut, ich habe einen tollen Blumenstrauß bekommen und er hat für uns alle ein Mittagessen spendiert. Viele aus dem Kurs haben gesagt, dass sie nach dem Abschluss mit ihrem Arbeitgeber über eine Gehaltserhöhung sprechen werden. Mir ist für mich selbst so etwas immer unangenehm. Ich habe es in meinem vorherigen Büro nie gelernt, mich auch für mich einzusetzen und so habe ich dieses Gespräch einfach mal vor mir hergeschoben. Das war eine gute Entscheidung, denn mein Chef kam von sich aus auf mich zu und hat das Gespräch mit mir geführt und mir eine Gehaltserhöhung angeboten. Ich habe mich so sehr darüber gefreut. Aus meinem alten Büro kenne ich so etwas nicht, auch nicht die Anerkennung für etwas Geleistetes.

Da liegt es nun in meinem Ordner "Viola Arbeit". Wenn ich das Foto so sehe, kommt Wehmut bei mir auf, weil diese Zeit nun schon wieder vorbei ist, auch wenn es eine arbeits- und teilweise entbehrungsreiche Zeit war, war es doch auch eine sehr schöne Zeit, insbesondere die Zeit der Präsenzphasen. Das war meine ganz besondere Auszeit in diesen zwei Jahren, wie habe ich diese Wochen genossen. War ich in der allerersten Präsenzphase noch nicht ganz so mutig, wurde es immer besser und ich habe sowohl Leipzig als auch Hamburg so sehr erkundet und lieben gelernt. Bei Hamburg war es Liebe auf den ersten Blick, bei Leipzig dagegen hat sich die Liebe entwickelt. In der zweiten Präsenzphase hatte ich mir ja Handarbeit mitgenommen, weil ich dachte, dass ich ja eigentlich alles Wichtige gesehen habe. Naja und dann habe ich meine Peterskirche entdeckt und so fingen eigentlich meine intensiven Entdeckungsspaziergänge an.

Aber eigentlich wollte ich ja was ganz anderes erzählen, nun bin ich schon wieder vom Thema abgekommen.

Mich hat mal wieder ein Projekt gefunden. Auf Instagram folge ich einer Quilterin, die unheimlich toll von Hand appliziert und die, meiner Meinung nach, ihren ganz eigenen Stil hat. Ihre Quilts haben einen hohen Wiedererkennungswert. Ich hatte auf Insta habe ich ein paar Videos ihres neuen Quilts Sleeping Fairies gesehen und mich ganz spontan in den Quilt verliebt. Als ich dann gelesen hatte, dass die Anleitung nun zu kaufen ist, habe ich mir die natürlich gleich gekauft und schon kurze Zeit später war der Brief dann da:
Mir hatten ganz besonders die beiden Frauen links und rechts am Rand gefallen, deswegen hatte ich mich so spontan verliebt. Zuerst hatte ich überlegt, für den Quilt japanische Webstoffe zu verwenden (vielleicht wede ich auch welche davon mit verarbeiten), aber dann fielen mir wieder Stoffe ein, die ich bei QuiltCabin gesehen habe und die mir auch sehr gut gefallen. Naja und so kam dann eines zum anderen. ich fand, ich konnte mich für das gute Zeugnis belohnen und habe mir die Stoffe bestellt. Das sind ganz besondere Stoffe, sehr weich und die Farben sind so schön gedeckt. Ich finde, die Stoffe absolut passend für den Quilt.

Manchmal, ich denke, wenn der Rechnungsbetrag eine bestimmte Summe übersteigt, kommen die Stoffe im genähten Stoffbeutel. Das finde ich eine total tolle Idee. Mein erster Stoffbeutel, den ich von diesem Shop bekomme habe, hat mich zur mündlichen Prüfung begleitet, denn da passten der Habersack und der Ergänzungsband perfekt rein:

Und noch einmal die schönen Stoffe ohne Beutel. Noch kann man nicht ganz so viel erkennen, wenn ich dann anfange, zeige ich die Stoffe noch einmal separat. Es sind nämlich so kleine Kreuzchen eingewebt. Mir kribbelt es ja schon sehr in den Fingern, mit dem Projekt anzufangen, ich habe aber auch ein wenig (große) Sorge, dass ich mich damit übernommen habe, denn wenn ich von Hand appliziere, dann entweder mit Wollfilz oder offenkantig mit Flanell. Bei diesem Projekt ist das wegen der Feinheiten nicht möglich, da muss ich die Stoffe schon richtig applizieren. Das ist jetzt falsch ausgedrückt, Applizieren mit Flanell oder Wollfilz ist auch richtiges applizieren (falsch gibt es ja eh nicht), aber ich muss eben eine Nahtzugabe umschlagen. Na, mal sehen. Wenn ich Motivation von euch brauche, würde ich mal ganz laut danach rufen. 😂😉

Donnerstag, 15. August 2024

Oh diese Reißverschlüsse

Als wir im Urlaub waren, habe ich festgestellt, dass sich meine Tasche, die ich mir im Herbst 2022 genäht habe, so langsam auflöst. Darüber war ich schon ein wenig traurig, aber verständlich ist es allemal, denn ich habe ich Tasche täglich genutzt. Nunja und da darf sie sich irgendwann auflösen. Sie hat ihren Dienst getan.

Das ist doch jetzt mal ein Grund, mal wieder nach einem Taschennähset zu gucken. Dieses Mal habe ich mich für eine Tasche entschieden, die sowohl einen Riemen zum Umhängen, als auch Henke zum über der Schulter tragen hat. Meist trage ich die Taschen quer umgehängt, allerdings ist das ungünstig, wenn ich ein Kleid oder einen Rock trage, denn dann scheuert die Tasche immer am Rock und der "krabbelt" dann an der Tasche hoch.

Das Nähen mit den Nähsets geht richtig gut, es ist im Set alles enthalten und die Stoffe sind schon passend zugeschnitten. Da ich diese Art von Tasche bisher noch nicht genäht hatte, musste ich natürlich genau gucken. Ich bin die Anleitung Schritt für Schritt durchgegangen, das hat sich bezahlt gemacht. Das einzige, was mich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht hat, war der Reißverschluss. Beim ersten Mal habe ich getrennt, da das Futter verrutscht ist.
Auch wenn es nur ein, zwei Millimeter sind, hat es mich doch gestört und ich habe alles wieder aufgetrennt. Dann habe ich den Reißverschluss an einigen Stellen ein wenig mit doppelseitigem Klebeband festgeklebt. Das ging dann auch ganz gut. Der Reißverschluss war nun gerade eingenäht und das Futter passte auch gut. Aber der zweite Reißverschlussteil passte nicht wirklich zum ersten:
Ich habe dann erst einmal die anderen Sachen genäht. Eigentlich hatte ich gehofft, die Tasche an einem Tag beenden zu können, aber dafür waren es einfach zu viele Schritte. Also bin ich am nächsten Morgen in's Wohnzimmer umgezogen und habe, als alle noch geschlafen haben, an meiner Tasche weiter genäht getrennt. Ja, den Reißverschluss habe ich ein weiteres Mal aufgetrennt und neu, dieses Mal passend eingenäht.
So sieht es doch viel besser aus und ich konnte absteppen. Dabei bin ich allerdings einmal vom Wege abgekommen und habe einen ziemlichen Bogen gesteppt. Ja, auch den habe ich noch einmal aufgetrennt, wenn ich schon trenne, dann eben richtig!
Manchmal stehe ich mir aber auch selber im Weg und muss über mich selber den Kopf schütteln. Naja, auch wenn ich nun x-mal trennen musste, am Ende hat es sich gelohnt und der Reißverschluss ist so, dass er mir gefällt.
Der Rest der Tasche war dann tatsächlich schnell genäht und seitdem ist die Tasche täglich im Einsatz. Ich wollte gern ein paar schöne Fotos machen und so haben wir - nachdem wir geguckt haben, wo Johannes künftig zur Berufsschule geht - im Kloster Drübeck angehalten und haben dort auf die Schnelle ein paar schöne Fotos gemacht.
Auf diesem Foto ist auch die Farbe der Tasche ganz gut wieder gegeben.

Die Tasche ist sehr schön groß und geräumig und hat viele kleine Taschen. Das finde ich, bei größeren Taschen, sehr gut, denn die sind bei mir immer wie ein schwarzes Loch, darin verschwindet alles...

Rückseitig hat die Tasche eine kleine Tasche, die mit einem Magnetknopf verschlossen wird.

Gut kann man die vier Innentaschen erkennen, eine für's Handy, für Handcreme, Kopfschmerztabletten, Schlüssel, meinen kleinen Engel... Alles, was ich brauche, hat nun einen festen Platz bzw. eine eigene Tasche und seitdem suche ich auch viel, viel seltener, nämlich bisher gar nicht, meinen Schlüssel. Wenn ich daran denke, wie oft ich meine Tasche schon komplett irgendwo ausgeräumt habe, weil ich meinen Schlüssel  nicht gefunden habe. Das hat nun offenbar ein Ende gefunden. Kurz: Ich bin happy mit meiner neuen Tasche und wenn sie auch wieder fast zwei Jahre hält, ist es doch perfekt.
Ich werde mir noch ein passendes Portemonnaie nähen, das Set liegt schon hier, aber das wird noch ein wenig dauern.

Sonntag, 11. August 2024

Gewächshaus-BoM - Fortschritte

Habt vielen Dank für eure lieben Glückwünsche zu meinem Abschluss. Ich freue mich noch immer sehr, dass ich das so gut geschafft habe. Mein Zeugnis liegt noch immer auf dem Wohnzimmertisch und ich gucke da immer wieder drauf, nicht, dass die Noten am Ende noch verschwinden. 😂Noch ist es teilweise ein wenig unwirklich und manchmal muss ich mich eben davon überzeugen, dass ich es tatsächlich geschafft habe. 

In letzter Zeit habe ich meine Monatsprojekte ein wenig vernachlässig, beim Gewächshaus-BoM fehlten mir drei Blöcke, ich  meine, ebenso bei meinem Grassiquilt. Wobei ich da noch ein wenig am Grübeln, bin, denn durch das Verkleinern der Blöcke sind die Nahtzugaben so extrem dick und nah beieinander, dass das Nähen extrem schwierig geworden ist. Daher habe ich an diesem Projekt absichtlich noch nicht weitergenäht. Da muss ich sozusagen noch einmal in mich gehen.

Für heute hatte ich mir die Blöcke des Gewächshauses vorgenommen. Zwei Blöcke habe ich genäht, für den dritten fehlten mir dann heute Abend die Energie, das waren mir einfach zu viele und - bedingt durch das Verkleinern - zu kleine Teile. Aber stolz kann ich nun Block sechs und sieben präsentieren:

Die Farben sehen durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse beim Fotografieren so unterschiedlich aus. Auf dem oberen Foto sind die Farben doch realistischer.
Sieben Blöcke habe ich nun insgesamt fertig. Und ich könnte mich dann so langsam mit den Zusatzblöcken beschäftigen, da ich den Quilt ja als Gewächshaus nähe. In der Anleitung gibt es verschiedene Varianten und ich habe mich für die mit Dach entschieden.
Ich hoffe, dass ich den achten Block noch in dieser Woche schaffe, das wäre schön.

Donnerstag, 8. August 2024

DA IST DAS DING!

Jap,  nun ist es endgültig geschafft und ich komme aus dem Grinsen gar nicht mehr raus, ok, zwischendurch kommen auch immer mal wieder Tränen der Freude, des Glücks, der Erleichterung hoch, aber meist ist es ein breites Grinsen, das sich heute in meinem Gesicht breit gemacht hat.

Eigentlich sollten wir unsere Prüfungsergebnisse Ende Juli bekommen. Was habe ich darauf schon hingefiebert. Ich hatte mir sogar vorsorglich meinen Charm mit in's Urlaubsgepäck gepackt, für den Fall, dass die Ergebnisse vielleicht in der Woche kommen, in der ich gerade im Urlaub bin. Mit meinen Kolleginnen hatte ich abgestimmt, dass sie dann in meinen Brief reingucken und mir mein Ergebnis sagen. Aber alle Planung war umsonst, denn im Urlaub schrieb jemand, dass sich der Versand der Zeugnisse verzögert, eventuell bis Mitte August. MITTE AUGUST, das sind ja dann vier Monate nach den Prüfungen. Na toll, der Urlaubsabend war dann ziemlich verhagelt, ich habe mich darüber sehr geärgert, war andererseits aber auch traurig. Naja, ich wusste, dass alle bestanden hatten und um mich irgendwie zu trösten, habe ich entschieden: Der Zeitpunkt für den Charm zum Bestehen der Prüfungen war genau im Urlaub an eben jenem Tag gekommen.

Auch diesen Charm hatte ich schon eine Weile in meinem Schrank liegen und ich finde, er komplettiert mein Armband so richtig schön.
Ich hatte dann der Kasse eine E-Mail geschrieben und darin auch ein wenig meinen Unmut darüber zum Ausdruck gebracht, dass der selbst gesetzt Termin nicht eingehalten worden ist. In der Antwortmail wurde mitgeteilt, dass ich bestanden habe und der Versand der Zeugnisse wohl zum 6. August erfolgen sollte. Ihr glaubt ja gar nicht, wie oft ich am 7. August dann in unsere Whatsapp-Gruppe geguckt habe, ob schon irgendwer irgendwelche Post bekommen hat. Nachdem nach dem Mittag noch immer niemand schrieb, habe ich die Hoffnung aufgegeben. Ich war einfach nur noch enttäuscht. Heute dann: Neuer Tag, neues Glück und wieder habe ich regelmäßig in die Gruppe geguckt, ob wer schrieb, aber nix. Stille.

Aber dann irgendwann: 5 neue Whatsapp-Nachrichten, dass musste es doch sein und genauso war es. Jemand schickte ein Foto einer Liste, in welcher die Noten der einzelnen Prüfungen, die Vornote, die Prüfungsnote, die Lehrgangsnote standen. Ich habe meine Prüfungsnummer natürlich am Ende der Liste gesucht, war es doch die letzte Ziffer. Aber da stand sie nicht. Ich war ja gleich schon wieder am Zweifeln, am Verzweifeln und habe krampfhaft nach meiner Nummer gesucht. Gefunden habe ich sie dann an dritter (!) Stelle. 

Ich bin dann mit meinem Handy erst einmal zu meiner Kollegin rüber gegangen und habe mit ihr gemeinsam in diese Liste geguckt, ich war viel zu aufgeregt, um das allein zu überblicken. Ich fragte dann meine Kollegin, welche Nummer ich zur Prüfung hatte, was sie aber nicht wusste. Also bin ich schnell wieder in mein Büro geflitzt und habe geguckt, welche Nummer ich hatte. Es war tatsächlich die, die dort in der Liste an dritter Stelle stand. Hey, ich habe den Lehrgang als Drittbeste abgeschlossen.

Selbst jetzt, wenn ich die Zeilen schreibe, kann ich das noch immer nicht so recht glauben: ICH HABE ES GESCHAFFT! Ich bin so stolz auf mich, aber auch auf meine Familie, besonders auf Steffen, der mir in der Zeit immer den Rücken freigehalten hat, mich in allem unterstützt und immer motiviert hat. Ja auch meine Kinder haben mich viel unterstützt und motiviert, wenn ich nur an die lieben Zettel von Katharina denke, die sie mir immer geschrieben hat. DANKE meine liebe Familie.

In vier Prüfungen gehöre ich mit zu den Besten des Lehrgangs, in zwei Prüfungen habe ich eine Eins, im Liegenschaftsrecht eine Zwei (eine bessere Note gab es nicht) und im Handels- und Gesellschaftsrecht eine Drei (auch hier gab es keine bessere Note als drei). Im Familienrecht, der Prüfung, die ich besonders schlimm fand, habe ich eine Vier. Nein, die stört mich nicht, ich bin glücklich und froh, dass es eine Vier ist und ich die Prüfung bestanden habe. Ich bin mit meinem Ergebnis sowas von zufrieden, ich habe das Fernstudium mit Zwei abgeschlossen, hey, was will ich mehr!
Besonders freue ich mich über die Eins im Erbrecht, was das doch die Prüfung, wo ich das Ergebnis wusste, aber zu Anfang nicht wusste, wie ich es aufschlüsseln sollte. Ich hatte mich dann erinnert, wie die Dozentin es im Unterricht gemacht hatte und nachdem ich so an die Aufgabenstellung herangegangen bin, flutschte es nur so. Ich habe auch die Hinweise aus der Klausur im Erbrecht, was leider eine Vier war, beachtet und das schien offenbar gut und richtig gewesen zu sein.

Auch auf die Eins im Kostenrecht bin ich ein wenig stolz, war doch die Einsendearbeit zu diesem Thema auch eine Vier. Mit einer Eins hätte ich hier nie, nie, niemals gerechnet, zumal ich in der Prüfung zu einem Punkt eine 50/50-Meinung hatte. Zuerst habe ich mich für die eine Variante entschieden. Nachdem ich meine Prüfung dann aber noch einmal durchgelesen hatte, habe ich mich instinktiv für die andere Variante entschieden. Ganz so falsch kann meine zweite Variante dann ja nicht gewesen sein. Ok, Beurkundungsrecht hätte vielleicht ein wenig besser sein können, aber auch da bin ich einfach nur zufrieden. Leider weiß ich nicht, wo ich welche Fehler gemacht habe, denn die Prüfungen verbleiben bei der Ländernotarkasse. Das finde ich ein wenig schade, denn wüsste ich meine Fehler, könnte ich daraus lernen. Ich hätte wohl die Möglichkeit, die Arbeiten vor Ort in Leipzig einzusehen, aber das werde ich nicht machen. Ich bin glücklich und zufrieden.

Und ja, Jonathan, ich weiß, niemand mag Streber und Angeber schon gar nicht, aber heute will ich mal angeben!

Samstag, 3. August 2024

Das war jetzt blöd

Ich habe ja schon zweimal davon berichtet, dass von meinem Handy - warum auch immer - mehrere hundert Bilder verschwunden sind, Bilder, die ich auch noch nicht auf den PC übertragen habe, denn die Bilder sind ja immer unterwegs und nicht zu Hause verschwunden. Warum das passiert ist, weiß ich noch immer nicht.

Nachdem mir das im Urlaub im Wiehengebirge auch wieder passiert ist, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, zumindest, wenn ich unterwegs bin, meine Bilder in der Cloud zu sichern. Ich bin davon eigentlich gar kein Freund, denn ich weiß ja nicht, wo meine Fotos dann sind und wer eventuell Zugriff darauf hat. Aber ehe ich wieder zusehen muss, wie meine Fotos verschwinden, war das erst einmal die bessere Variante.

Da mein Handy dann ALLE Bilder, die auf meinem Handy waren, in die Cloud hochgeladen hatte, hatte ich Sorge, dass der Platz eng wird und so habe ich die Fotos, die ich bereits auf den PC übertragen habe, aus der Cloud gelöscht. Ach ja, da waren auch noch ganz, ganz viele Fotos von vor 13, 14 Jahre in der Cloud. ich habe mit keinem Gedanken darüber nachgedacht, warum die Bilder da sind. Ach komm, die lösche ich auch gleich mal. Gesagt, getan!

Das Ergebnis habe ich dann gesehen, als ich den Beitrag über die neuen Tischsets geschrieben habe und in meinem Blog nach dem Stichwort "Bienen" gesucht habe:

Ja, genau, die Fotos aus den Beiträgen, die ich damals mit LiveWriter geschrieben habe, sind alle weg. LiveWriter war ein Desktopprogramm zu bloggen. Ich meine, ich hatte seinerzeit viele Probleme mit dem online bloggen und bin deswegen auf LiveWriter umgestiegen, bis das Programm nicht mehr so recht funktionierte und ich dann wieder meine Beiträge online geschrieben habe. 

Seit diesen Beiträgen gibt es auch wieder Fotos in meinen Beiträgen:
Ich habe gerade mal nachgerechnet, es gibt in meinem Blog von April 2010 bis Februar 2013 ganze 503 Beiträge ohne Bilder. Na gut, dann ist es eben so. Glücklicherweise drucke ich meinen Blog ja immer aus und so habe ich ihn zumindest für mich komplett.
Am Ende eines jeden Jahres lade ich meine Blog bei Blog2print hoch und bestelle mir dann eine pdf-Datei meines Blogs. Das klappt eigentlich immer gut. Bevor ich bestellt, kontrolliere ich immer noch einmal, ob die Fotos alle passen. Wenn die Bilder direkt hintereinander sind und ich den Link dazu  nicht lösche, ist es häufig passiert, dass das erste dieser Bilder doppelt in der pdf war. Dann habe ich den Beitrag bearbeitet und den Link des einen Bildes gelöscht. Wenn mit den Fotos alles ok ist, bestelle ich die Datei. Diese lasse ich dann hier in Deutschland drucken. Die letzten Bücher habe ich bei sedruck in Leipzig bestellt. Das ist eine gute Sache und der Druck ist gut, der Versand erfolgt schnell und preislich ist es auch ok.

Freitag, 2. August 2024

Wenn Bienen schwärmen

Wenn Bienen schwärmen, dann verlässt die alte Königin mit ungefähr der Hälfte der Bienen den Staat. Die Bienen tun das, um ihren Staat durch Teilung zu vergrößern. Ich glaube, das ist bei uns passiert. Nein, nicht in dem Sinne, wie ihr das jetzt vielleicht denkt. Nein, ich bin nicht unter die Imker gegangen. 🐝Wenn ich ein neues Hobby gefunden hätte, hätte ich hier doch darüber berichtet.

Aber könnt ihr euch noch an meine Bienentischsets erinnern? Zunächst hatte ich vier davon genäht, dann noch einmal vier, da wir in unserer Ursprungsfamilie ja schon fünf Personen sind. Ach, wie glücklich war ich über meine Tischsets, täglich waren sie im Einsatz. Vor einiger Zeit hatten wir bei uns Jugendausschusssitzung und zum Essen wollte ich den Tisch gern mit den Platzsets decken, die Anzahl hätte genau gereicht. Vorher habe ich die Sets noch einmal gewaschen, schließlich sollte darauf nicht unser letztes Essen zu sehen sein. 😂 Xmal habe ich vorher in Gedanken gezählt, ob meine Sets reichen und als wir dann mit unserem Pensum durch waren und es an den gemütlichen Teil ging, habe ich den Tisch gedeckt und meine Mitstreiter gebeten, die Sets zu verteilen. Ein Platz blieb leer... 😱Also habe ich nochmal und nochmal gezählt und festgestellt: EINS FEHLT!

Am liebsten hätte ich SOFORT mit der Suche danach angefangen, aber das wär ja richtig blöd gewesen, so habe ich dann Katharinas Grundschulplatzdeckchen genommen und mit der Suche am nächsten Tag begonnen. Aber egal, wie sehr ich gesucht habe, das Platzdeckchen blieb verschwunden. Ich weiß tatsächlich nicht, wo es abgeblieben ist. Ob es vielleicht beim Ausschütteln vom Balkon gefallen ist und wir es nicht bemerkt haben und es jemand gefunden und mitgenommen hat? Ich weiß es nicht. 

Leider gab es die Packung und auch den Wabenstoff in orange nicht mehr. In anderen Farben hätte es ihn noch gegeben, aber das gefiel mir nicht.

So kam mir dann die Werbung von Patch Yard gerade recht. Dort gab es nämlich Panels für Tischsets. Die fand ich auch sehr schön und so habe ich sie mir zweimal bestellt und erst einmal in's Regal gelegt. Da lagen sie dann bis vor ein paar Tagen, denn da habe ich mich mit den Sets beschäftig. Viel zu nähen war nicht, denn ich habe die Panele so verwendet, wie sie waren. Ich habe lediglich gequiltet. Für die Rückseiten habe ich (ungeliebte) FQ verwendet (so sind nun auch die Jane-Austen-Stoffe aufgebraucht).

Für das Binding habe ich Stoff bei Patch Yard mit bestellt. Da ich da aber eher nach Gefühl bestellt habe, hat mein blauer Bindingstoff natürlich nicht für alle Sets gereicht. Na super. Nun musste ich erst einmal in meinen Kisten gucken. Da ich die, obwohl ich es auf meine To-Do-Liste für nach dem Fernstudium gesetzt habe, noch immer nicht sortiert habe, hat die Suche eine ganze Weile gedauert.

Ich habe mich letztendlich für den dunkleren grünen Stoff entschieden, da mir dieser passender erschien. Und so habe ich nun acht neue Sets, von denen hoffentlich keines wieder ausschwärmt.
Die Rückseiten sind fünf Jane-Austen-Stoffe, ein Stoff mit Afrikanerinnen und zwei braune Stoffe, also das, was die Kisten hergegeben haben. 😂 Auf diesen beiden Rückseiten kann man das Quilting schön erkennen, ich habe ein wenig die Motive umquiltet. So gefällt es mir gut.
Die Tischsets sind ein wenig größer als die Bienensets. Das ist einerseits schön, so ist mehr Platz, andererseits muss ich nun sehen, wie wir diese auf den Tisch legen. Dann werden wir sie bestimmt überlappen lassen müssen. 

Dienstag, 30. Juli 2024

Dortmund und der Bergpark Wilhelmshöhe

Im Frühsommer hatte ich mit Steffen über unseren Urlaub gesprochen und eigentlich hatten wir überlegt, anschließend nach Düsseldorf zu fahren. Von uns aus fahren wir auf der schnellsten Strecke gut 4 Stunden, von Urlaubsort aus wären es gut zwei Stunden gewesen. In Düsseldorf hätte ich mir gern eine Ausstellung von Kandinski und Hilma af Klint angesehen. Irgendwie sind wir dann aber wieder davon abgekommen, wir konnten uns irgendwie nicht so recht dazu entschließen, zum anderen wollte ich Steffen natürlich nicht nur mit meinen Vorlieben nerven. Irgendwann eines morgens kam mir dann die Idee, Tickets für das Fußballmuseum in Dortmund zu buchen. Dorthin fahren wir von Hüllhorst nur gut 1 1/2 Stunden. Gut, also habe ich Tickets für das Fußballmuseum gebucht, Steffen hat sich darüber sehr gefreut. Wir hatten auch schon überlegt, ob wir eine Nacht in Dortmund schlafen, hatten uns dann aber doch dagegen entschieden. 

Auf dem Weg nach Dortmund haben wir dann aber doch überlegt, dass wir dort ja eine Nacht schlafen könnten, spontan haben wir eine Übernachtung im A&O Hostel am Hauptbahnhof gebucht. Seit Hamburg wissen wir ja, was uns in einem Hostel erwartet und so konnten wir uns darauf einstellen. Und ich muss sagen, dass es eine passable Übernachtungsmöglichkeit ist, wenn man die Unterkunft nur zum Schlafen haben möchte. Und das ist ja unser Anliegen, wenn wir eine Stadt besuchen, da möchte ich ja die Zeit in der Stadt verbringen und was sehen und nicht im Hotelzimmer. 

Das Fußballmuseum wurde 2015 eröffnet und zieht jährlich über 200.000 Besucher an. Ein Mitstreiter aus unserem Jugendausschuss war dort schon einmal und hat uns einen Besuch empfohlen. Er sagte auch, dass man viel Zeit mitbringen muss. Damit hatte er recht, wir waren über 5 Stunden dort im Museum. Es war unheimlich interessant, es waren Exponate aus eigentlich allen Epochen des Fußballs ausgestellt. Schön fand ich, dass der ostdeutsche Fußball auch seinen Raum bekommen hat. Und das, wie ich finde, nicht in einer belehrenden Art und Weise, sondern sehr objektiv. 
Es gab unheimlich viel zu sehen und zu lesen, von daher hätte ich es sehr schön gefunden, wenn es innerhalb der Ausstellung weitere Sitzmöglichkeiten gegeben hätte, um auszuruhen. Ja, es gab Sitzmöglichkeiten, aber immer an Exponaten. Viel Raum nahm - logischerweise - der WM-Titel von 2014 ein. Ja, das war schön, das alles noch einmal zu sehen, das 7:1 gegen Brasilien, das legendäre Eistonnen-Interview von Per Mertesacker, der Sieg gegen Argentinien... Nicht schön fand ich, dass dann jedes Mal in dem Bereich das Licht ausging und die anderen Exponate und Schrifttafeln dunkel wurden und man dann warten musste, bis die Serie über die WM 2014 vorbei war. Ich finde, das hätte irgendwie besser gelöst werden müssen. Überhaupt fand ich persönlich es schon störend, dass aus jeder Ecke ein anderer Ton oder Kommentar ertönte. Oftmals war es ein extremes Stimmengewirr, was mir nicht gefiel und was sehr anstrengend war.

In der unteren Etage ging es um den Vereinsfußball, auch das war sehr interessant. Aber auch da hätte ich mir an manchen Exponaten eine weitere Erklärung gewünscht. Warum zum Beispiel war ein Wimpel dabei der Saison 1951/53? Es gab auch die ein oder andere Kuriosität aus dem Fußball. So war zum Beispiel eine Liedtafel dabei, auf der ein Küster seiner Pfarrerin, die gerade einen Gottesdienst gehalten hat, während des Achtelfinals 2010 die Fußballergebnisse angezeigt hatte. Das ist wahre Fußballliebe.
Gefreut habe ich mich über das Stadion-Essen-Memory, war doch das legendäre Wurstgulasch von Aue auch dabei.
Das schmeckt wirklich echt toll, das kann ich bestätigen. Als ich mit Jonathan in Aue zum Fußball war, hat er mir im Vorfeld schon gesagt, dass wir Wurstgulasch essen müssen, das gehört in Aue einfach dazu und ist total lecker. Ja, das war es!

Nach dem Museum gab es noch eine immersive Ausstellung zu Gemälden, die Fußball zum Thema haben. Nach unserer Pleite in Dresden war ich eher skeptisch ob der Ausstellung, aber ich wollte ihr eine Chance geben. Die Chance hat sich gelohnt, es war eine sehr schöne Ausstellung und ein toller Abschluss unseres Besuchs im Fußballmuseum. Wenn ihr Fußballfan seid, müsst ihr das Museum unbedingt besuchen und ganz viel Zeit einplanen.

Am Abend sind wir dann noch ein wenig durch das Zentrum (?) von Dortmund gebummelt, aber es hat uns allen nichts gegeben. Es war nichts, was mich zu einem weiteren Besuch bewogen hätte. Zum anderen fand ich Dortmund auch unheimlich dreckig. Ich weiß, im Ruhrpott sind es Arbeiterstädte, es geht um Maloche, aber...

Am nächsten Tag haben wir uns das Stadion des BVB angesehen, dieses kann man im Rahmen eines sogenannten Stadionspaziergangs eigenständig besuchen. Auch wenn ich Fan einer anderen Mannschaft bin, so möchte ich dort doch mal ein Spiel und die  viel gelobte "gelbe Wand" erleben.
Es war sehr interessant, mal auf der Heim- und Gastauswechselbank zu sitzen, den engsten Spielertunnel der Bundesliga zu durchlaufen, in die Heimkabine zu sehen und auch mal im Stadiongefängnis zu sitzen (zum Glück blieb die Tür offen).
Auch wenn wir keine Dortmundfans sind, das muss man einfach gesehen haben! Zuerst hatten wir überlegt, uns nach dem Stadion noch die Zeche Zollern anzusehen, die Gebäude sind Anfang des letzten Jahrhunderts errichtet worden und enthalten viele tolle Jugendstilelemente. Dies hätte mich schon sehr interessiert, aber irgendwie wollten wir dann doch nach Hause. Also haben wir uns auf den Heimweg gemacht - mit einem spontanen Stopp in Kassel Wilhelmshöhe. Ich glaube, Steffen war über mal wieder eine extrm spontane Idee von mir nicht erfreut, aber er hat trotzdem angehalten. 

Den Bergpark und die Wasserspiele wollte ich mir gern ansehen und habe dies auf unsere Urlaubsliste mit gesetzt. Ich habe mir allerdings gedacht, wenn wir schon an Kassel vorbeifahren, können wir eigentlich auch anhalten. So haben wir es dann auch gemacht. Den Bergpark habe ich mir allerdings (im Schnelldurchlauf) mit Katharina allein angesehen, die Steigungen waren für Steffen einfach zu viel und unter Zeitdruck erst recht.
Die Wolken verhießen schon nichts Gutes und genauso war es dann auch, es fing an zu regnen. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und sind durch den Park spaziert.
Ein klein wenig kann man auf dem unteren Foto erkennen, wie stark der Regen zwischenzeitlich war.
Ich bin mit Katharina bis zum Aquädukt gegangen, dann sind wir wieder umgekehrt, wir wollten Steffen nicht allzu lange warten lassen.
Im Bergpark sind jeweils mittwochs und sonntags die Wasserspiele, die sehr berühmt sind. Wegen dieser Wasserspiele wollte ich den Park auch gern besuchen. Die Wasserspiele beginnen am Herkules, und auch wenn Steffen es blöd fand, ist er trotzdem noch dorthin gefahren. Inzwischen hat es in Strömen geregnet und so bin ich ganz schnell allein dahin gegangen.
Das sieht bestimmt toll aus, wenn von dort das Wasser herunterplätschert. Und irgendwann werde ich mir das bestimmt noch einmal ansehen, aber wohl nicht mehr in diesem Urlaub.
Mit diesem Foto von einem total verregneten Herkules schließe ich meinen Bericht, wir sind dann auch nach Hause gefahren und hatten von Kassel bis nach Hause Dauerregen. Ich habe mich gefreut, wieder in meinem Bett zu schlafen, zu Hause ist eben zu Hause.